Verband

Maler und Gipser sagen Nein zu neuem Vertragswerk

GAV für Maler und Gipser in Kraft

Die Solothurner Maler und Gipser akzeptieren den neuen GAV nicht. (Themenbild)

GAV für Maler und Gipser in Kraft

Der Solothurner Verband der Maler und Gipser lehnt an seiner Generalversammlung den Entwurf für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag ab.

An der Generalversammlung des Maler- und Gipserunternehmerverbandes in Bettlach konnte Präsident Urs Weder auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Dabei wurde insbesondere die Umsetzung der neuen Berufsbildungsverordnung der Maler grosse Beachtung verliehen. Betreffend Nachwuchsförderung wurde zudem eine Reihe von Massnahmen ergriffen, so auch die Clips für den Maler- wie für den Gipserberuf unter «DeinBeruf.ch».

Beim zur Debatte stehende Gesamtarbeitsvertrag (GAV) 2016-2019 für das Maler- und Gipsergewerbe wurde insbesondere über das Vorruhestandsmodell rege diskutiert. Bei der Konsultativabstimmung lehnten die Maler- und Gipserunternehmer den neuen GAV mit 13 zu 27 Stimmen ab.

Regierungsrat Roland Fürst orientierte über anstehende kantonale Bauten und Gemeindepräsidentin Barbara Leibundgut stellte Bettlach als Wohn- und Wirtschaftsstandort vor.

Schliesslich konnte die Versammlung folgende neue Meister ehren: Die drei Malermeister Stefan Borer (Severin Borer AG, Büsserach, Abschluss: 2013), Raphael Hartmann (Hartmann Malergeschäft GmbH, Trimbach, Abschluss 2016, Ernst Christ (Ernst Christ AG, Matzendorf), Abschluss: 2015, sowie den Stuckateurmeister Osmanaj Valmir Subingen, (Viktor Wyss AG, Flumenthal), Abschluss 2016.

Stefan Borer, Raphael Hartmann und Ernst Christ (v.l.) wurden durch Verbandspräsident Urs Weder geehrt.

Stefan Borer, Raphael Hartmann und Ernst Christ (v.l.) wurden durch Verbandspräsident Urs Weder geehrt.

Im zweiten Teil der Versammlung referierte Erich Blösch, CEO und Mitinhaber der Blösch-Gruppe sowie VR-Präsident des Flugplatz Grenchen, über den Zusammenhang «Wirtschaft und Flugplatz in unserer Region». Er legte die Herausforderungen eines exportorientierten Unternehmens durch den starken Franken dar.

Dabei sei die Ausgliederung bestimmter Arbeiten ins Ausland notwendig, um Fortbestand und Weiterentwicklung des Unternehmens langfristig zu sichern. Die Alleinstellungsmerkmale seien Schlüsselelemente zum Erfolg. Dabei spiele der Regionalflughafen eine zentrale Rolle. (mgt)

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