Bei einem schweren Unfall am Dienstag, kurz vor 12.30 Uhr bei der Abfahrt Richtung Solothurn sind mehrere Personen verletzt worden.

Laut Andreas Mock, Mediensprecher der Polizei Kanton Solothurn, ist ein Lastwagen, der eine Baumaschine geladen hatte und auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs war, ausser Kontrolle geraten und auf die Gegenfahrbahn geraten.

Dort fuhr er in einen zweiten Lastwagen. Ein VW-Kleinbus raste frontal in den Lastwagen mit Anhänger, ein weiteres Fahrzeug, ein schwarzer PW, landete auf dem Dach. In welcher Richtung dieses Fahrzeug fuhr, konnte noch nicht geklärt werden.

Die Unfallstelle bei Luterbach

Die Unfallstelle bei Luterbach

Zwölf Personen verletzt - mehrere schwer

Im VW-Kleinbus befanden sich neun Personen, darunter drei Kinder. Sämtliche Insassen wurden verletzt. Ebenso die Fahrer der beiden Lastwagen. Auch der Mann, der den schwarzen Personenwagen gefahren ist, der sich aus ungeklärten Gründen überschlagen hatte, wurde verletzt.

Einige Personen mussten von der Feuerwehr aus ihren Fahrzeugen befreit werden, da sie eingeklemmt waren.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde eine Person schwer verletzt, jedoch nicht lebensbedrohlich. Die anderen erlitten glücklicherweise leichte Verletzungen und konnten das Spital zum Teil bereits wieder verlassen, darunter auch der 25-jährige Lenker des unfallverursachenden Lastwagens.

Sperrung für mehrere Stunden

Der Lastwagen mit Anhänger hatte auf seiner Fahrbahn eine grosse Anzeigetafel umgeknickt. Die Mittelleitplanke war auf gut 30 Meter vollkommen zerstört worden.

Nach dem Unfall sperrte die Polizei die Autobahn in Richtung Zürich ab dem Anschluss Wangen an der Aare, in Richtung Bern ab dem Anschluss Kriegstetten komplett. Erst gegen 17 Uhr konnte sie teilweise wieder geöffnet werden.

Der Verkehr staute sich am Nachmittag bis nach Bern und Oensingen. In der Region Solothurn war auch auf den Landstrassen kaum mehr ein Durchkommen möglich.

Bei dem Einsatz stand ein Grossaufgebot an Rettungskräften sowie des Unterhaltsdienstes im Einsatz. Neben rund 20 Polizisten waren sechs Ambulanzen sowie zwei Helikopter der Rega vor Ort, die Stützpunktfeuerwehr Oensingen, die Kantonspolizei Bern, mehrere Abschleppunternehmen sowie zahlreiche Mitarbeitende des Strassenunterhaltsdienstes. (uby/pks)