Nachlassverfahren

Letzter Akt nach Pleite: Sämtliche Blackout-Mitarbeitet haben Lohn erhalten

In Oensingen hatte die Schweizer Modekette Blackout ihre Zentrale.

In Oensingen hatte die Schweizer Modekette Blackout ihre Zentrale.

Eine gute Nachricht gibt es im Nachlassverfahren der im vergangenen Jahr pleite gegangenen Modekette Blackout AG: «Sämtliche Löhne und sämtliche Sozialversicherungskosten wurden zu 100 Prozent beglichen», bestätigt Reto Quinter, letzter Geschäftsführer der Blackout AG.

Zur Erinnerung: 380 der 500 Angestellten haben ihren Job verloren, als die Firma in Liquiditätsschwierigkeiten geriet. 60 Filialen und die Logistikzentrale in Oensingen wurden geschlossen.

In diesen Tagen wird nun der letzte Akt im Nachlassverfahren geschrieben: Die Modekette hat sich mit ihren Gläubigern auf einen Nachlassvertrag geeinigt, wie dem aktuellen Amtsblatt zu entnehmen ist. Die Gläubiger haben laut Quinter «mit einer sehr hohen Quote der Nachlass-Dividende zugestimmt».

Wie hoch diese ausfällt und wie auf viel Geld die Gläubiger verzichten müssen, dazu werden «im Interesse der Gläubiger» keine Angaben gemacht. Glück hatten die 120 Angestellten in den 32 Filialen, die von der Jeans Fritz Schweiz AG übernommen worden waren und unter dem Namen Blackout weiterbetrieben werden. Die Jeans Fritz AG gehört, wie zuvor die Blackout AG, zur Beteiligungsgesellschaft Opcon in Birsfelden. (lfh)

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