Bildungs- und Kulturkommission
Lehrplan 21: Solothurn soll von Erfahrungen aus anderen Kantonen profitieren

Die Bildungs- und Kulturkommission des Kanton Solothurn hat den Legislaturplan zur Kenntnis genommen und den Massnahmen zugestimmt. Unter anderem soll der zeitliche Spielraum für die Einführung des Lehrplans 21 so weit wie möglich ausgenutzt werden.

Merken
Drucken
Teilen
Der Planungsbeschluss der Fraktion CVP/EVP/glp/BDP verlangte, dass der Kanton Solothurn den zeitlichen Spielraum für die Einführung des Lehrplans 21 so weit als möglich ausnutzen soll.

Der Planungsbeschluss der Fraktion CVP/EVP/glp/BDP verlangte, dass der Kanton Solothurn den zeitlichen Spielraum für die Einführung des Lehrplans 21 so weit als möglich ausnutzen soll.

Christoph Neuenschwander

«Die Kommission hat sich einstimmig für einen Planungsbeschluss der Fraktion SP ausgesprochen, der eine Stärkung des dualen Berufsbildungssystems verlangt», heisst es in einer Medienmitteilung.

Der Regierungsrat solle beauftragt werden, mit einem verbindlichen Zeitplan eine Strategie aufzuzeigen, wie das duale Bildungssystem gesichert und gefördert werden könne.

Von Erfahrungen profitieren

Auch einem Planungsbeschluss der Fraktion CVP/EVP/glp/BDP wurde zugestimmt. Dieser verlangt, dass der Kanton Solothurn den zeitlichen Spielraum für die Einführung des Lehrplans 21 so weit als möglich ausnutzen soll, um allenfalls von den Erfahrungen der anderen Kantone profitieren zu können.

Für die übrigen Planungsbeschlüsse aus dem Zuständigkeitsbereich der BIKUKO wird Nichterheblicherklärung beantragt.

Massnahmen zugestimmt

Die Kommission hat sich zudem mit dem Massnahmenplan 2014 befasst und die Vorschläge diskutiert, die in den Bereich des Departementes für Bildung und Kultur fallen. Sie stimmte allen Massnahmen zu.

Lediglich bei der geplanten Reduktion des Kredites für Schulgelder beantragt sie, den Entscheid um ein Jahr hinauszuschieben. «Hier steht noch ein Beschluss des Bundes über eine allfällige Beteiligung aus», so die BIKUKO.

Bei der Kürzung des Globalbudgets des Volksschulamtes legt die Kommission besonderen Wert darauf, dass die Dienstleistungserfüllung gegenüber den Schulen terminlich und qualitativ jederzeit sichergestellt sein muss. (mgt)