Stimmfreigabe

Lehrplan 21: GLP will sich nicht festlegen

Die Meinungen in der Partei sind gespalten, wenn es um den Lehrplan 21 geht. (Symbolbild)

Die Meinungen in der Partei sind gespalten, wenn es um den Lehrplan 21 geht. (Symbolbild)

Die Grünliberalen wollen sich nicht festlegen: Die Partei entscheidet sich zur Stimmfreigabe zur Initiative über den Lehrplan 21. Das Energiegesetz hingegen wird klar empfohlen.

Die Mitglieder der Grünliberalen haben per e-Voting die Abstimmungsparolen zur Abstimmung vom 21. Mai 2017 bestimmt. Das Energiegesetz wird dabei mit 100 Prozent der Stimmen zur Annahme empfohlen. Für die Volksinitiative «Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21» wurde Stimmfreigabe beschlossen, was insofern überraschend ist, dass GLP-Kantonsrätin und Ex-Regierungsratskandidatin Nicole Hirt zu den vehementesten Lehrplangegnern im Kanton gehört.

Der Lehrplan 21 sei «eine komplexe Angelegenheit, die nur von wenigen durchschaut wird», hält die GLP fest. Da sich «in der GLP ganz unterschiedliche Strömungen beim e-Voting» gezeigt hätten, habe die Partei eine Stimmfreigabe beschlossen. Pro und Contra hätten sich fast die Waage gehalten. Genaue Zahlen wolle man nicht publizieren, hält GLP-Präsident Georg Aemissegger fest.

«Die 100 Prozent Ja-Stimmen im eVoting zur Energiestrategie 2050 zeigen, dass unsere Mitglieder nicht auf die überall publizierten falschen Zahlen der Gegner reinfallen», halten die Grünliberalen fest. Die Energiestrategie 2050 sei «eine letzte Chance für die Schweiz, erfolgreich auf diesen lukrativen, notwendigen und zukunftsweisenden Weg zu gehen. Wir hinken Deutschland und anderen europäischen Ländern bereits gegen 15 Jahre hinterher.» (szr)

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