Mit Erstaunen nimmt das überparteiliche Komitee «Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21» vom Entscheid der Delegiertenversammlung des LSO Kenntnis. Der Verband der Lehrerinnen und Lehrer Solothurn (LSO) hat sich an seiner Delegiertenversammlung gegen eine Verschiebung der Einführung des Lehrplanes 21 ausgesprochen.

Die Leitung des LSO stehe dem Lehrplan 21 «viel zu unkritisch» gegenüber, schreibt das Komitee in einer Mitteilung. Vor allem wertet dieses den Entscheid der Delegierten als «Rückenschuss» für die Bemühungen, den Einführungszeitpunkt von 2018 auf 2021 zu verschieben.

Mittels parlamentarischem Auftrag hätten sich etliche Kantonsrätinnen und Kantonsräte für eine solche Verschiebung eingesetzt.

Diese hätten damit den vonseiten der Lehrerschaft geäusserten Wunsch ernst genommen, dass für ein paar Jahre Ruhe in die Schulen kommt. (mgt)