Pistenverlängerung

Leberberger Bauern treten dem Gegnerkomitee bei

Der Kulturlandschutz sei höher zu gewichten als der Wunsch, den Flugplatz auszubauen, so die Leberberger Bauern.

Der Kulturlandschutz sei höher zu gewichten als der Wunsch, den Flugplatz auszubauen, so die Leberberger Bauern.

Der Vorstand des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Lebern hat einstimmig beschlossen, ebenfalls dem Komitee «Gegen die Osterweiterung des Flugplatzes Grenchen» beizutreten.

Von der Flugplatzerweiterung Grenchen seien die Bauern im oberen Leberberg stark betroffen, schreibt der Verein in einer Mitteilung. Nicht nur die Fläche, die für die Pistenverlängerung beansprucht wird, gehe den Bauern verloren: «Auch die vom Natur- und Heimatschutzgesetz verlangten ökologischen Ersatzmassnahmen benötigen Fläche», heisst es in einer Mittelung weiter. Diese, so die Befürchtung, würden zu einem grossen Teil der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen.

Kurz: Der Kulturlandschutz sei höher zu gewichten als der Wunsch, den Flugplatz auszubauen. Die Leberberger Bauern fühlen sich gar hinters Licht geführt: «War zuerst von einer zwingenden Verlängerung der Piste wegen gesetzlicher Vorschriften die Rede», heisst es in der Mittelung, «stellte sich heraus, dass kein gesetzlicher Zwang besteht.» (szr)

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