Aareschifffahrt
Kursschiffe kehren (noch) nicht auf die Aare zurück

Die Kursschifffahrt auf der Aare zwischen Biel und Solothurn nimmt am Dienstag doch nicht ihren Betrieb auf. Der Wasserpegel der Aare ist zu hoch für die Durchfahrt der Kursschiffe der Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft.

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Die Rousseau wird hoffentlich bald wieder in Solothurn anlegen. (Archiv)

Die Rousseau wird hoffentlich bald wieder in Solothurn anlegen. (Archiv)

Hansjörg Sahli

Jetzt bleiben die Aareschiffe schon wieder an den Anlegestellen stehen. Nach nur einem halben Tag Betrieb musste die Bielersee-Schifffahrts-Gesellschaft ihre Fahrten zwischen Solothurn und Biel gestern Mittag bereits wieder einstellen. Grund dafür sind die hohen Wassermassen, die die Aare hinunterfliessen.

«Eigentlich können wir auch bei relativ viel Wasser fahren», sagt Stefan Gurtner, Leiter Marketing bei der BSG. Es gebe aber einen kritischen Punkt, ab dem die Schiffe einige Brücken nicht mehr passieren können. «Wenn die Behörden nicht garantieren können, dass dieser kritische Wert nicht überschritten wird, sind wir gezwungen, den Betrieb einzustellen», so Gurtner.

Als man am Montag angekündigt habe, den Betrieb wieder aufzunehmen, sei dies in Absprache mit dem bernischen Amt für Umwelt geschehen. Man habe trotz des vorausgesagten Regens damit gerechnet, dass der See noch Wasser aufnehmen und so reguliert werden könne, dass Schiffe auf der Aare verkehren können.

Offenbar fiel der Regen nun aber stärker aus als noch am Montag prognostiziert worden war. «Der Boden kann nicht mehr viel Wasser aufnehmen», sagt Gurtner.

Der Seepegel stieg rascher an als erwartet, das Wehr in Port liess mehr Wasser aus dem See ab. Ab Mittwoch will die BSG informieren, wann die Kursschiffe auf der Aare wieder fahren. Keinen Betriebsunterbruch gibt es bei den Schiffen auf dem Bielersee oder bei den Drei-Seen-Fahrten. Diese verkehren planmässig. (lfh)