Am Samstag findet im Kurssaal in Bern zum 25. Mal die Wahl zur Miss Bern statt. Unter den 12 Finalistinnen ist auch eine junge Frau aus dem Kanton Solothurn.

Nathalie Stuber ist 20-jährig und kommt aus Derendingen. Laut Reglement darf sie auch als Solothurnerin an diesem Wettbewerb mitmachen und um die Krone kämpfen. Die Chancen stehen gut, hat sie doch bereits kürzlich die Leserwahl der Berner Zeitung gewonnen. Nach ihrer Top-10 Platzierung bei der Miss Solothurn Wahl im Jahr 2013 hofft sie nun auf einen Sieg.

Das Fotografieren von Menschen ist ein grosses Hobby der 20-Jährigen.

Das Fotografieren von Menschen ist ein grosses Hobby der 20-Jährigen.

«Ich habe hoffentlich ganz Solothurn hinter mir»

Als sie damals im Jahr 2013 bei der Wahl zur Miss Solothurn teilgenommen habe, hätte ihr das viel Spass gemacht, sagt die 20-Jährige. Dieser Event sei natürlich im Vergleich zur bevorstehenden Miss Bern Wahl viel kleiner gewesen. «Als ich die Möglichkeit angeboten bekam, bei der Miss Bern Wahl mitmachen zu dürfen, habe ich mich angemeldet. Laufstegtrainings und Shootings machen mir Freude.» Stuber erhofft sich neben dem Berner Publikum Unterstützung von allen Menschen in Solothurn. «Ich hoffe es wird kein Hindernis, dass ich aus dem Kanton Solothurn komme.»

«Die Leute denken jetzt sicher: Jeses Gott! Die hat so viele Fans»

«Es ist cool, dass ich bei der Leserwahl der Berner Zeitung gewonnen habe.» Dieses Ergebnis sei schon ein zusätzlicher Druck, von dem sie sich aber nicht stressen lässt, fügt Stuber hinzu. «Die Leute denken jetzt sicher: Jeses Gott! Die hat so viele Fans.»

Die Miss Bern Kandidatin habe einen guten Bezug zur Hauptstadt und verbringe dort oft ihre Freizeit. Zusätzlich habe sie auch noch 6 Jahre in Wangen an der Aare im Kanton Bern gewohnt. Daneben sei sie in Bätterkinden gemeinsam mit ihrer zufälligen Mitkonkurrentin Linda Nyfeller in die Schule gegangen. Nach dem Abschluss der 9. Klasse habe sie den regelmässigen Kontakt zu ihr verloren. Die Freude des Wiedersehens sei nun umso grösser.

Ein Konkurrenzkampf könnte man unter allen Finalistinnen erstaunlicherweise nicht ausmachen. «Ein Zickenkrieg wie bei Germany's next Topmodel sieht man bei uns nicht.»

Die Promotionstour

Im Vorfeld der Wahl seien alle Kandidatinnen auf Promotionstour gewesen. «Wir waren im Kornhauskeller. Dort fand gerade eine Party statt, die für uns kurz unterbrochen wurde. Wir wurden auf der Bühne angekündigt und mussten über unseren Werdegang erzählen sowie Fragen beantworten.» Die Rückmeldungen seien grösstenteils positiv gewesen.

«Ich gebe mein Bestes»

Auch in der Berufswelt würde sie als Köchin grosszügige Unterstützung unterhalten. «Da ich im Mittagsservice tätig bin, habe ich den Nachmittag frei für Übungen.» Neben ihrer Arbeit in einem Personalrestaurant in Zuchwil, ist das Fotografieren von Menschen ein grosses Hobby der 20-Jährigen. «Ich knipse hauptsächlich Menschen und Partys. Durch diese Tätigkeit weiss ich, wie man vor der Kamera stehen sollte.» Für die Wahl am Samstagabend will sie ihr Bestes geben.