Schwerverkehr
Kommission unterstützt den Bau eines neuen Kontrollzentrums in Oensingen

Die kantonsrätliche Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission unterstützt den Bau eines neuen Schwerverkehrskontrollzentrums in Oensingen. Der Entscheid für das 19,25 Millionen Franken teure Bauprojekt fiel einstimmig.

Merken
Drucken
Teilen
Auf diesem noch freiem Gelände soll das künftige Schwerverkehrskontrollzentrum SVKZ Oensingen entstehen. (Archivbild)

Auf diesem noch freiem Gelände soll das künftige Schwerverkehrskontrollzentrum SVKZ Oensingen entstehen. (Archivbild)

Bruno Kissling

Das Bundesamt für Strassen (Astra) betreibt und koordiniert das Schwerverkehrsmanagement auf den Nationalstrassen der Schweiz. Zu diesem Zweck soll im erweiterten Raum des Härkinger-Autobahnkreuzes ein Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) gebaut werden, in dem künftig effizientere und insbesondere technisch effektivere Kontrollen des Schwerverkehrs vollzogen werden können, wie es heisst. Das Bauvorhaben soll voraussichtlich zwischen 2021 bis 2023 realisiert werden.

Derzeit werden die Schwerverkehrskontrollen im veralteten Werkhofareal Neumatt in Oensingen vorgenommen. Die Projektkosten des Astra belaufen sich auf 19,25 Mio. Franken. Der Kanton Solothurn beteiligt sich mit rund 5,9 Mio. an den Projektkosten für die Nutzung Verkehrstechnik, im Gegenzug werden keine Mietkosten für die Einmietung der Abteilung Verkehrstechnik der Kantonspolizei entstehen, die neu den Betrieb des SVKZ im Auftrag des Astra sicherstellen soll.

Verhandlungen zur A1-Untertunnelung im Gäu

Die Kommission stimmt einem dringlichen fraktionsübergreifenden Auftrag mehrheitlich zu. Dieser sieht vor, dass der Regierungsrat die Legitimation erhält, mit dem Astra bezüglich des A1-Ausbaus im Gäu in Verhandlung zu treten. Ziel ist es, die Realisierung von Zusatzmassnahmen wie Tunnel- bzw. Einhausungslösungen und Erhöhung der Lärmschutzwände zu erwirken. Als Grundlage der Verhandlungen sollen die Resultate im Schlussbericht des «Runden Tisches» gelten. (szr)