Mit Beendigung des Schuljahres 2013/2014 ist die Umsetzung der Reform der Sekundarschule I abgeschlossen. Die neu gestaltete, zweijährige Sekundarschule P (progymnasialer Leistungszug) hat dabei das bisherige dreijährige Untergymnasium abgelöst. Die begriffliche Änderung und rechtliche Präzisierung werden nun im Mittelschulgesetz vorgenommen.

Ab dem Schuljahr 2006/2007 wurde an der Kantonsschule Solothurn ein vorerst auf drei Jahre befristeter Schulversuch mit einem fünfjährigen Maturitätslehrgang für Schüler mit einer besonderen musischen oder sportlichen Begabung durchgeführt. Aufgrund der Nachfrage wurde der Schulversuch mehrmals verlängert. Mit einer Gesetzesänderung soll nun die Rechtsgrundlage zur möglichen definitiven Einführung dieses Lehrgangs geschaffen werden. Neu soll auch die Möglichkeit geschaffen werden, für den Besuch von Freifächern einen Beitrag zu erheben.

Zudem sollen andere begriffliche Anpassungen im Gesetz vorgenommen werden. Die BIKUKO hat diesen Gesetzesänderungen zugestimmt, wie sie in einer Mitteilung schreibt.

Ferner liess sich die Kommission über den Projektstand der Kantonalisierung der Heilpädagogischen Sonderschulen informieren. Mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 sollen die wesentlichen Prozesse geklärt und geregelt sein. Die Kommission zeigte sich von den bisher geleisteten Arbeiten beeindruckt. Die Kantonalisierung konnte kostenneutral umgesetzt werden. Künftig können jedoch in verschiedenen Bereichen Synergien genutzt und Abläufe optimiert werden. (sks)