Kanton Solothurn

Kommission segnet Globalbudgets für die Bildung ab – im Kern bleiben sie stabil

Das Budget des Kantons für die Bildung bleibt in den nächsten Jahren stabil.

Das Budget des Kantons für die Bildung bleibt in den nächsten Jahren stabil.

Die Bildungs- und Kulturkommission des Kantonsrats stimmt den Globalbudgetvorlagen für die Bereiche «Volksschule», «Berufsschule», «Berufsbildung, Mittel – und Hochschulwesen» grossmehrheitlich zu. Nebst individuellen Erhöhungen schlägt sich dabei beim Personalaufwand der Teuerungsausgleich von 1% nieder.

Die neuen Globalbudgets gelten für die Jahre 2019 – 2021. Das Globalbudget Volksschule bleibt dabei im Kernbereich stabil.  Im Bereich der Sonderpädagogik erfährt es jedoch ein paar Anpassungen, diese führen zu einer Erhöhung des Budgets von 6,1 Millionen Franken für die nächsten drei Jahre. Die Gründe: In den heilpädagogischen Schulzentren ist, bedingt durch einen Anstieg der dort zu betreuenden Kinder, ein Stellenausbau nötig. Die bisherigen Standorte der Regionalen Kleinklassen befinden sich noch im Aufbau. Die meisten Leistungen werden extern eingekauft, was im Bereich der Kleinklassen zu einer Erhöhung des Budgets führt. Gesamthaft beläuft sich das Globalbudget Volksschule auf 86,417 Millionen Franken.

Die Bildungs- und Kulturkommission (BIKUKO) stimmt diesem Globalbudget grossmehrheitlich zu. 

Berufsschulbildung

Das Globalbudget für die Berufsschulbildung beträgt 98,906 Millionen Franken. Das sind 5,8 Millionen Franken mehr als in der vorherigen Globalbudgetperiode.

Begründet ist diese Erhöhung durch die Neukonzeption der Brückenangebote. Zudem müssen die Integrationsjahre, die an den Berufsfachschulen geführt werden, nun gemäss einem Regierungsratsbeschluss vollständig über dieses Budget verrechnet werden. Bis anhin wurde dieser Schulversuch aus Mitteln der Globalpauschalen Asyl des Bundes mitfinanziert. Zudem führt die Implementierung der Informatik-Strategie Sekundarstufe II zu weiteren Mehrausgaben.

Die BIKUKO genehmigt auch dieses Globalbudget grossmehrheitlich. 

Berufsbildung, Mittel- und Hochschulwesen

In diesem Bereich lehnt sich das neue Globalbudget eng an das vorherige an. Der Verpflichtungskredit von 28,665 Millionen Franken ist mit 1,1 Millionen Franken leicht erhöht. Begründet wird diese Erhöhung durch Kostensteigerungen bei den Überbetrieblichen Kursen aufgrund von Reformen in der beruflichen Grundbildung. Zudem konnten offene Stellen besetzt werden, was zu Mehrausgaben im Personalbereich führt. Der Bereich Case Management Berufsbildung muss neu vollumfänglich vom Kanton getragen werden. die Anschubfinanzierung des Bundes ist ausgelaufen.

Auch diesem Globalbudget stimmt die Kommission grossmehrheitlich zu. (sks)

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