Der Kantonsrat hat am 11. Mai 2011 den Auftrag der FDP-Fraktion «Konsequente Umsetzung der Reform auf der Sekundarstufe 1» erheblich erklärt. Damit wurde der Regierungsrat beauftragt, die Lehrpersonen an allen Sekundarschulen P unabhängig vom Standort entsprechend der Funktion einheitlich zu besolden.

Im Auftrag wird verlangt, dass diese Regelung auch die Sek P-Klassen an den Kantonsschulen mit einbeziehen soll, wo die entsprechenden Lehrpersonen für diesen Unterricht höher eingereiht sind als ihre Kolleginnen und Kollegen an anderen Standorten.

Unter der Leitung ihres Präsidenten Peter Brügger (FDP, Langendorf) nahm die kantonsrätliche Geschäftsprüfungskommission zur Kenntnis, «dass die Umsetzung dieses parlamentarischen Auftrags bis jetzt daran gescheitert ist, dass keine einvernehmliche Lösung in der Gesamtarbeitsvertragskommission (GAVKO) gefunden werden konnte».

Umsetzung bis Ende September 2014 gefordert

Wie sie mitteilt, sei sie «befremdet» darüber, dass die Erledigung eines parlamentarischen Auftrages verweigert werde. Die GPK verlangt einstimmig, dass die Umsetzung bis 30. September 2014 geschieht.

Wenn keine einvernehmliche Lösung in der GAVKO zustande kommt, werde erwartet, dass der Regierungsrat in eigener Kompetenz entscheide und die Umsetzung gemäss Kantonsratsbeschluss spätestens auf Beginn des Schuljahres 2015/2016 erfolge.

Die GPK kann sich vorstellen, dass für bisherige Lehrpersonen eine befristete Übergangsregelung getroffen wird. Sie erwartet aber, dass die Gleichstellung bei Neuanstellungen von Lehrpersonen ab Beginn des Schuljahres 2014/15 greift. (mgt/ldu)