Kanton Solothurn
Komitee für den Lehrplan 21 hat sich formiert

Unter dem Titel «Bildungsbremse Nein» hat sich im Kanton Solothurn ein Komitee gegen die Volksinitiative «Ja zu einer guten Volksschule ohne Lehrplan 21» formiert.

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Hinter der Volksinitiative im Kanton Solothurn stehen die SVP, die GLP und die EVP sowie einzelne prominente Vertreter der CVP.

Hinter der Volksinitiative im Kanton Solothurn stehen die SVP, die GLP und die EVP sowie einzelne prominente Vertreter der CVP.

Voraussichtlich am 21. Mai wird im Kanton über die Volksinitiative abgestimmt. Sowohl der Regierungsrat als auch die kantonsrätliche Bildungs- und Kulturkommission empfehlen das Anliegen zur Ablehnung – und sprechen sich damit für die Einführung des Lehrplans 21 aus.

Der Kantonsratsentscheid wird im Januar 2017 erwartet. Nun hat sich ein überparteiliches Komitee gegründet. Diesem gehören die Parteien BDP, CVP, FDP, Grüne und SP an. Zudem haben sich ihm folgende Verbände angeschlossen: Verband Lehrerinnen und Lehrer Solothurn, Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Solothurn, Gewerkschaftsbund Kanton Solothurn, Solothurner Gewerbeverband, Solothurner Handelskammer, Industrieverband Solothurn und Umgebung und der Verband Solothurner Einwohnergemeinden.

Das Co-Präsidium plant, Anfang nächstes Jahr mit seinen Argumenten vor die Medien zu treten. Das Komitee will auf die Erfahrungen aus den Kantonen Thurgau und Schaffhausen zurückgreifen, in denen ähnlich lautende Volksinitiativen mit 75 respektive 69 Prozent deutlich gescheitert sind.

Zudem hofft das Komitee, wie es in einer Mitteilung heisst, auf ein «ebenso deutliches Signal aus dem Kanton Aargau», wo am 12. Februar 2017 abgestimmt wird.

Hinter der Volksinitiative im Kanton Solothurn stehen die SVP, die GLP und die EVP sowie einzelne prominente Vertreter der CVP. (mgt)

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