FHNW
«Klingende Wege zur Mathematik»: EU unterstützt Projekt der FHNW

Zusammen mit sechs Hochschulen aus dem europäischen Raum lanciert die Pädagogische Hochschule FHNW ein Projekt, das den Mathematik- mit dem Musikunterricht verbindet. Die EU finanziert das innovative Vorhaben.

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Durch Musik lassen sich Türen zur Mathematik öffnen.

Durch Musik lassen sich Türen zur Mathematik öffnen.

Adriana Bella

Das Projekt «Sounding ways into mathematics» soll den Lehrpersonen ermöglichen, ihren Mathematik- und Musikunterricht interdisziplinär zu gestalten und das Zusammenwirken beider Fächer zu nutzen. Schulkinder der Primar- und Sekundarstufe erhalten durch musikalische Aktivitäten einen neuen Zugang zur Mathematik.

Wie die Pädagogische Hochschule FHNW mitteilt, soll das Projekt in ganz Europa Schule machen: Experten aus Mathematik und Musik sowie Bildungswissenschaftler aus Deutschland, Spanien, Griechenland, Rumänien, Slowakei und England werden in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule FHNW und Pilot-Lehrpersonen Grundlagen, Aktivitäten und Lernmaterialien erarbeiten.

Gleichzeitig soll die Idee eines integrativen Musikportfolios weiterentwickelt werden. Dieser interdisziplinäre, erlebnisorientierte Ansatz ermöglicht Lernenden, sich auf kreative Weise mathematisches Wissen und musikalische Fähigkeiten anzueignen. Auch Kindern mit speziellen Bedürfnissen eröffnen die spielerischen Ansätze und Gruppenaktivitäten alternative Zugänge zu den Welten der Musik und der Mathematik.

Das Projekt der Pädagogischen Hochschule FHNW setzte sich im Wettbewerb um die Fördergelder gegen eine Vielzahl anderer Hochschule durch. Das «Lifelong Learning Programme» der EU hat «Sounding ways into mathematics» neben 33 anderen aus insgesamt 274 Anträgen internationaler Hochschulen als förderungswürdig ausgewählt.

Mit ein Grund für diesen Erfolg ist das Renommee des Initianten Prof. Markus Cslovjecsek, Leiter der Professur für Musikpädagogik an der Pädagogischen Hochschule FHNW, der sich seit mehreren Jahren auf europäischer Ebene mit den Fragen einer integrativen Musikpädagogik auseinandersetzt, welche die musikalische Aktivität auch als Werkzeug des Lernens versteht. (ckk)