Offene Fragen

Kisag-Kauf durch Vebo: Auch der Kanton will Antworten

Das Familienunternehmen Kisag in Bellach ging in den Besitz der Vebo über.

Das Familienunternehmen Kisag in Bellach ging in den Besitz der Vebo über.

Auch der Kanton möchte wissen, wie die Vebo zum Geld für den Kauf eines Unternehmens gekommen ist.

Grundsätzlich will sich die Solothurner Regierung nicht in den Kauf des Bellacher Rahmbläserherstellers Kisag durch die Vebo einmischen. Das ist der Antwort auf eine FDP-Interpellation zu entnehmen, welche die Regierung gestern gegeben hat. «Die zuständigen Organe der Vebo haben einen unternehmerischen Entscheid getroffen, dessen Risiko sie selbst zu tragen haben.»

Doch der aussergewöhnliche Deal hat auch beim zuständige Amt für soziale Sicherheit Fragen ausgelöst, wie aus der Interpellationsantwort deutlich wird. Mehrmals heisst es in der Interpellationsantwort: «Entsprechende Fragen sind der Vebo ebenfalls bereits schriftlich gestellt worden.» Die Antworten stünden jedoch noch aus.

Konkret will der Kanton von der Vebo wissen, wie sie die zum Kauf nötigen Eigenmittel erarbeiten konnte und ob somit eventuell die Tarife für die Vebo zu grosszügig sind. Das Finanzierungssystem des Kantons verhindere Quersubventionierungen und Marktsubventionen möglichst, beruhigt das Amt.

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