Die Kirchliche Fachstelle Jugend des Kantons Solothurn (juse-so) feierte vor kurzem ihr zehnjähriges Jubiläum. Am 1. August 2003 wurde, damals noch am Krummackerweg 11 in Olten, die juse-so eröffnet. Eine Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit im Kanton Solothurn, finanziert von der Römisch-katholischen Synode des Kantons, wurde zur Nachfolgerin von mehreren regionalen Fachstellen.

Den Krummackerweg 11, das alte baufällige Haus mit der «Wöschchuchi» im Keller, gibt es nicht mehr. Die juse-so schon. Sie wirkt seit bald 10 Jahren an der Tannwaldstrasse 62, ebenfalls in Olten; und ist, dank zentralster Lage, ein beliebter Sitzungsort von vielen Gremien und Gruppen aus dem kirchlichen Bereich.

Der Auftrag der juse-so ist nach wie vor, Unterstützung zu leisten «in der Sache Jugend». Sie bietet Begleitung und Beratung von Pfarreien und Angebote im Bereich Firmung. Jährlich finden mehrere animatorische Anlässe für Jugendliche statt, wie zum Beispiel die wohlbekannte Aktion «AngelForce».

Ein besonderer Schwerpunkt liegt zurzeit auf dem Bereich Weiterbildung. Mit der Ausbildung Fachausweis kirchliche Jugendarbeit, auch bekannt unter dem Namen Formodula, werden Leute befähigt, professionell Jugendarbeit in den Pfarreien zu leisten.

Spaziergang durch die Geschichte

Zum Jubiläum schenkte sich die juse-so einen Spaziergang mit anschliessendem Apéro mit Vertretern des Bistums, der Synode, der damaligen Gründungsgruppe, von weiteren Fachstellen und mit ehemaligen Mitarbeitern. (mgt)