Reformierte

Kirchen spenden 40'000 Franken für Flüchtlinge

Checkübergabe beim Zwinglihaus Grenchen mit (von links) Hans Leuenberger, Präsident Reformierte Bezirkssynode Solothurn, Patricia Müller, Leiterin Rechtsberatungsstelle des Heks, Verena Enzler, Präsidentin Reformierte Kirche Kanton Solothurn, und Ruedi Köhli, Finanzverantwortlicher der Synode.

Checkübergabe beim Zwinglihaus Grenchen mit (von links) Hans Leuenberger, Präsident Reformierte Bezirkssynode Solothurn, Patricia Müller, Leiterin Rechtsberatungsstelle des Heks, Verena Enzler, Präsidentin Reformierte Kirche Kanton Solothurn, und Ruedi Köhli, Finanzverantwortlicher der Synode.

Die beiden evangelisch-reformierten Kirchen im Kanton Solothurn haben 40'000 Franken für Flüchtlinge gespendet.

Wegen der andauernden Flüchtlingswelle haben die Reformierte Bezirkssynode Solothurn und die evangelischreformierte Kirche Kanton Solothurn eine ausserordentliche, nicht im Jahresbudget vorgesehene Spende von 40'000 Franken an das kirchliche Hilfswerk Heks Schweiz und Heks AG/SO beschlossen.

Diese ist zweckbestimmt für Hilfe vor Ort in verschiedenen Krisengebieten. «Damit setzen die Kirchen ein Zeichen der Solidarität und betonen, was uns alle verbindet: unsere Menschlichkeit und unser Mitgefühl», wurde an einer symbolischen Check-Übergabe in Grenchen betont.

Gemeinsam mit dem Heks führen die Kirchen im Kanton Solothurn bereits seit Jahren die Rechtsberatungsstelle für Asylsuchende «Rebaso». Zwei Juristinnen bieten Unterstützung bei Fragen zum Asylverfahren. Verschiedene Kirchgemeinden haben zudem in den letzten Monaten Kleiderspenden, Deutschkurse oder Besuchsdienste auf die Beine gestellt. Wichtig bei der Planung der Angebote für Flüchtlinge sei der Kontakt mit den Behörden, um eine Koordination mit bestehenden Dienstleistungen sicherzustellen, betonen die Kirchenvertreter.

An der Veranstaltung der Ökumenischen Nothilfe «Flüchtlingskrise – sind wir vorbereitet?» vom Samstag, 21. Mai, in Solothurn können sich Kirchgemeindevertreter, Pfarrpersonen, Gemeindeleiter und weitere Interessierte über die politischen Abläufe im Kanton Solothurn informieren. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und konkrete Ideen für Flüchtlingshilfe in der eigenen Gemeinde zu entwickeln. Weitere Informationen und Anmeldung bei claudia.nordmeier@solothurnref.ch. (at.)

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