Vor einem Jahr beantragte der Schweizer südamerikanischer Herkunft, freigelassen zu werden. Das Amt für Justizvollzug und das Verwaltungsgericht lehnten ab. Nun hat das Bundesgericht dieses Urteil bestätigt. Der bereits vorbestrafte Sexualstraftäter sei nach wie vor nicht bereit, sich wirklich auf eine Therapie zur Behandlung seiner Persönlichkeitsstörung und der Pädophilie einzulassen.

Er habe, so zitiert das Bundesgericht die Vorinstanz, «sämtliche gruppentherapeutischen Angebote abgelehnt, die Teilnahme am Sexualstraftäterprogramm sogar strikte.»

Der 40-Jährige wollte auch nicht in eine spezielle therapeutische Abteilung im Thorberg verlegt werden. Sollte der Sexualstraftäter weiterhin nicht erfolgreich therapiert werden können, droht ihm in Zukunft eine Verlängerung der Massnahme oder gar eine Verwahrung. (sff)