«Wir sind sehr zufrieden», stellt Hansruedi Affolter fest. Der Verantwortliche für den Bereich Technik im kantonalen Amt für Militär und Bevölkerungsschutz (AMB) bilanziert auf Anfrage: «Sowohl die Sirenen für den Allgemeinen Alarm als auch die Auslösung der Sirenenfernsteuerung in der Alarmzentrale der Polizei Kanton Solothurn haben am Mittwoch Mittag einwandfrei funktioniert.»

Der Zivilschutz führt mithilfe der Gemeinden und der Feuerwehren den Sirenentest 2018 durch. Dass es wie schon im letzten Jahr «keinen einzigen Ausfall gegeben» hat, erklärt sich laut Hansruedi Affolter zu einem guten Teil auch mit der Tatsache, dass in den Jahren 2015/16 gleich 140 in die Jahre gekommene Sirenen ausgewechselt worden sind.

Mobile Sirenen auf dem Land

Im Kanton Solothurn wird nur der «Allgemeine Alarm» getestet – also kein Hochwasseralarm. Der Test der 173 stationären Sirenen im Kanton Solothurn fand zeitlich gestaffelt statt: Alarm 1 und 2: 13.30 und 13.35 Uhr mit zentraler Fern-Auslösung durch die Polizei Kanton Solothurn. Alarm 3, um 13.45 Uhr, wurde jeweils vor Ort an den Sirenenstandorten durch den Zivilschutz ausgelöst. Jeder Alarm dauert jeweils zirka 1 Minute.

«Gleichzeitig werden auch die neu 40 mobilen Sirenen getestet», erläutert Affolter. Auch diese hätten einwandfrei funktioniert. Mobile Sirenen, auf Fahrzeuge montiert, kommen in abgelegenen Regionen wie etwa auf dem Jura zum Einsatz, wo der Alarm der stationären Grosssirenen nicht mit Sicherheit zu hören ist. Im ganzen Kanton gibt es laut Hansruedi Affolter aktuell 33 Fahrrouten, die im Notfall abgefahren würden, um auch die dortige Bevölkerung zu alarmieren. (ums.)