In der Referendumsabstimmung sprachen sich 49'458 Solothurnerinnen und Solothurner für das revidierte Gesetz über die öffentlichen Ruhetage aus. Nein sagten 40'111 Stimmberechtigte. Die Beteiligung betrug 51,94 Prozent.

Damit gilt der eidgenössische Bettag - der dritte Sonntag im September - als gewöhnlicher Feiertag. Auch Sportveranstaltungen oder öffentliche Veranstaltungen sind anders als bisher erlaubt.

Gegen das vom Parlament beschlossene Gesetz hatte ein Komitee aus Exponenten von CVP, EVP, SP sowie des Gewerkschaftsbundes das Referendum ergriffen. Auch die drei Landeskirchen engagierten sich. Sie argumentierten, der Bettag sei ein historisch verankerter und überkonfessioneller Feiertag.

Die Befürworter aus den Reihen der FDP und des Gewerbeverbandes sprachen von einer sinnvollen Liberalisierung. Der Bettag als normaler Feiertag trage den heutigen Lebensgewohnheiten Rechnung.

Das Thema beschäftigt die solothurnische Politik seit Jahren. Das Volk hatte im April 2005 die Abschaffung des Bettages als hohen Feiertag mit einer Nein-Mehrheit von 70 Prozent abgelehnt.

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Der Live-Ticker im Überblick

15:47 Uhr: Alle Gemeinden sind ausgezählt. Die Vorlage «Totalrevision des Gesetzes über die öffentlichen Ruhetage» wurde mit 55.22 Prozent angenommen. Die Stimmbeteiligung betrug 50.86 Prozent.

15:17 Uhr - Warten auf Olten: In Olten werden noch immer Stimmen ausgezählt. Dass das Resultat aus Olten das Blatt noch wenden wird, ist aber unwahrscheinlich. Die Stimmbeteiligung beträgt momentan rund 51 Prozent.

14:51 Uhr: Nur noch Olten muss ausgezählt werden. Der neuste Stand: 55.03 Prozent sagen Ja zur Revision des Ruhetagsgesetzes.

14:33 Uhr: Die endgültigen Resultate werden bald feststehen. Nur noch Olten und Rodersdorf müssen ausgezählt werden. Der aktuelle Stand: 54.92 Prozent der Stimmbevölkerung sagen Ja zur Revision des Ruhetagsgesetztes.

14:15 Uhr: Solothurn, Olten, Rodorsdorf und Breitenbach lassen noch auf sich warten. Die restlichen Gemeinden sind ausgezählt. 26 der ausgezählten 105 Gemeinden haben Nein zur Revision des Ruhetagsgesetztes gesagt. Der Grossteil hat sich jedoch dafür ausgesprochen.

14:02 Uhr: Nur noch 5 Gemeinden müssen ausgezählt werden. Der Ja-Anteil liegt aktuell bei 54.23 Prozent.

13:46 Uhr: 101 von 109 Gemeinden sind ausgezählt. Angesichts des aktuellen Ja-Anteils von 53.53 Prozent scheint die Revision des Ruhetagsgesetztes und damit die Herabstufung des Bettags beschlossene Sache zu sein.

13:31 Uhr: 80 Prozent der Gemeinden sind ausgezählt. Aktueller Stand: 53.48 Prozent sagen Ja zur Revision des Ruhetagsgesetzes.

13:17 Uhr: Mit 51.86 % weist die Vorlage zur Revision des Gesetzes über öffentliche Ruhetage die geringste Stimmbeteiligung unter den drei kantonalen Vorlagen. Aktuell sagen 53.33 % Ja zur Revision.

13:07 Uhr: Der Trend zum Ja verstärkt sich. Nachdem mit 79 Gemeinden bald drei Viertel der Gemeinden ausgezählt sind, liegt der Ja-Anteil bei 53.23 Prozent.

12:54 Uhr: Es zeichnet sich ein Ja ab. Mit 13 276 Ja-Stimmen zu 11 930 Nein-Stimmen sagen 52.67 Prozent der Stimmbevölkerung Ja zur Revision.

12.34 Uhr: Die ersten 34 Gemeinden sind ausgezählt. Ein eindeutiges Ergebniss ist aber noch nicht abzusehen: 59.98 Prozent der bisher ausgezählten Stimmen sind für eine Revision des Gesetzes über die öffentlichen Ruhetage.

(sda / jvi)