Sie haben auf Regen gehofft: Verkäufer und Hersteller von 1. Augustfeuerwerk. Denn: Wäre es weiter so trocken geblieben, hätte der Kanton ein Feuer und Feuerwerkverbot erlassen, Raketen und Zuckerstöcke hätten nicht abgebrannt werden dürfen. Vergangene Woche herrschte nämlich noch «erhebliche Waldbrandgefahr» im Kanton Solothurn.

Nun hat es den erhofften Regen aber gegeben. Die aktuelle Waldbrandgefahr schätzt der Kanton in einem Update nun als «mässig» ein. Das bedeutet: Es gibt kein Feuer- und kein Feuerwerksverbot, wie es auf Anfrage bei der Kantonspolizei Solothurn heisst. Öffentliche Feiern können mit geplantem Feuerwerk stattfinden und auch Privatpersonen dürfen Feuerwerk zünden. «Der Regen hat die Lage entspannt», wie Mediensprecherin Astrid Bucher erklärt. Auf der Webseite des Kantons heisst es, seit Freitag seien im Kanton mehrheitlich um die 40 bis 60 Millimeter Regen gefallen.

«Bis und mit dem Wochenende steigt die Waldbrandgefahr nicht über Stufe 2, mässig», heisst es weiter. Kommende Woche sei wechselhaftes Wetter angesagt, es kann auch wieder regnen. So wird der Kanton auch erst kommende Woche die Situation neu einschätzen – für den 1. August bleibt es sicher dabei: Es gibt kein Feuer- und kein Feuerwerksverbot. (szr)