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«Karma is a bitch»: Nur zwei Solothurnerinnen sind beim «Bachelor» noch im Rennen

In der Folge 3 von «Der Bachelor» gibts das erste Geknutsche – Solothurnerinnen sind da aber nicht involviert. Bei denjenigen, die nach Hause fliegen jedoch schon.

Natalie musste letzte Woche die Sendung «Der Bachelor» auf «3+» verlassen. Drei von vier Solothurnerinnen sind damit in der dritten Folge noch im Rennen. Keine von ihnen darf aber zum Taffheits-Check antreten. Es sind Hippie-Kandidatin Amy (26), Kücken Sindy (19), Playmate Tanja (31) und die Sportskanone Desiree (27), die um den Tagessieg kämpfen dürfen. 

Die Challenge, die sich Bachelor Patric Haziri überlegt hat, zusammengefasst: Ein Rennen mit Quads, Kokosnüsse-Ziehen und Palmen-Klettern. Die Gewinnerin der weissen Rose darf jedes Date crashen. Doch bevor der Triathlon überhaupt gestartet werden darf, muss für den Energieboost ein Glas Blut getrunken werden. Das sei eine alte thailändische Tradition, meint Patric. Igitt! 

Während die anderen sich im Dschungel mit den Quads und Palmen abrackern, und Desirée abräumt, lästert die Trimbacherin Ramona mit Best Friend Deborah. «Unsere Erzfeinde sind endlich weg!» Hoffentlich käme das langweilige Viererpack nicht zurück.  

Als der Bachelor den Frauen per Brief mitteilt, dass die Zürcherin Grace (27) am Abend aufs romantische Einzeldate darf, dreht Yiankarla fast aus. «Es kackt mich einfach an», meint sie enttäuscht. So gerne würde die 23-jährige Grenchnerin endlich alleine mit ihrem «Papi Chulo» Patric sein.

Es knistert

Doch was meinte der Bachelor mit den zwei angekündigten Überraschungen für die Frauen in der Villa? Eine ist angenehm – eine Massage durch zwei schnucklige und flirtwillige Jungs. «Ich lasse mich sicher nicht durch einen Mann betatschen», meint Yiankarla bestimmt und will sich nicht massieren lassen. Sie könne Patric sonst nicht in die Augen schauen. Andere finden das weniger schlimm. Sie geniessen die Entspannung.

Grace geniesst ihr Date auch sehr. Es knistert zwischen Patric und ihr – und es kommt am Strand zum ersten Kuss der Staffel! Uuuu! Das ist dann beim Frühstück natürlich auch das Thema Nummer eins. Die Stimmung ist dahin. «Ich werde so richtig hässig, ich will so etwas doch nicht wissen», sagt Yiankarla säuerlich. Noch wütender wird sie, als sie für die nächste Challenge nicht ausgesucht wird. Steffi aus Solothurn hat da mehr Glück. Sie ist eine von fünf, die zum sexy Fotoshooting mit dem Bachelor antreten und sich Chancen auf eine rote Rose ausmalen darf. Die 23-Jährige präsentiert sich Patric als Engel mit Herzchen, als Amor. «Ich kann mit Sicherheit auch verführerisch sein und habe Liebe zu vergeben», meint sie. Die Chemie zwischen ihr und Patric sei sicher da. Sie würden bisher still kommunizieren. «Aber wer weiss, vielleicht wird das Feuer ja entfacht. Stille Wasser sind tief.» Die Idee, ihre Flügel Patric umzulegen, quittieren die anderen Frauen mit «härzig». Es sei aber auch «lasch» gewesen.

Yiankarla hat sich derweil immer noch nicht wieder eingekriegt. Im Gegenteil: Als Alessia ihr Shooting beendet, stürmt sie in die Mitte. «Das hätte man besser machen können», meint sie. Eifersüchtig zu sein, dazu habe sie keinen Grund, aber sie müsse doch zeigen, wer hier die Hosen an hat. Sagst, und kreiselt ihre Hüften an den Bachelor heran.

Am Schluss muss sich der Zürcher Rosenkavalier entscheiden, wen er fix in die nächste Runde nehmen will. Domina Selina gewinnt mit der frechsten Performance, die einen Kuss beinhaltete.

Eine muss gehen

Und was wäre eine «Bachelor»-Folge ohne noch ein bisschen mehr Streit und Zickereien? Rapi (26) wird mit Anschuldigungen konfrontiert. «Sie hat mich am Rücken mit ihrer Zigarette verbrannt», berichtet Steffi. Sie sei sich nicht sicher, ob es Rapi nicht extra gemacht habe. «Aber sie hat definitiv zu wenig Respekt vor anderen Menschen.» Zu viert wird versucht, das Gespräch mit ihr zu suchen. Eine Entschuldigung? Fehlanzeige. Rapi haut ab. «Ich bin der Meinung, dass sie lügen. Sie suchen nur einen Grund, jemanden rauszuwerfen.» 

Patric nimmt sich der Situation an. Rapi reagiert aggressiv und beschuldigt die anderen. Der Bachelor hat seine Entscheidung gefällt: «Du musst die anderen Mädels in Ruhe lassen und jetzt abreisen.» 

Echt fies: Solothurnerin Steffi wird abserviert

Echt fies: Solothurnerin Steffi wird abserviert.

Auf einmal ganz schüchtern

Zum Abschluss der Folge lädt der beliebteste Junggeselle am Schweizer TV-Himmel zur Cocktail-Party ein. Die Mädels haben sich rausgeputzt. Yiankarla wünscht ein Einzelgespräch mit ihrem «Papi Chulo» und gibt sich auf einmal ganz schüchtern in ihrem rosa Kleid. «Ich habe mega Herzklopfen und ein komisches Gefühl im Magen», sagt sie in die Kamera. Bei einem Gläschen Champagner überreicht sie ihrem Angebeteten eine pinke Schachtel mit dem Gipsabdruck eines Fusses ihres vierjährigen Sohnes Alessandro. «Mein Ein uns Alles».

Die Grenchnerin könne ihm dann ja zeigen, wie das geht mit den Kindern, scherzt Patric. Dass sie Kinder habe, sei gar kein Problem. Yiankarla fällt ein Stein vom Herzen. Sie komme aus einer grossen Familie und wolle selbst auch mehr als ein Kind. Fünf wünsche sie sich, verrät die temperamentvolle Latina, die in der Schweiz ein Halb-Geschwister und in der dominikanischen Republik noch 9 weitere Geschwister hat. Yiankarla ist sich sicher: «Ich bekomme eine Rose.»

Genug über Nachwuchs gequatscht. Für die beiden gehts zurück zur Gruppe. Da war doch noch eine zweite Überraschung, die Patric angekündigt hat? Eine Liveband! Das ist aber nicht alles. Sängerin Sandra unterhält zuerst – und zieht dann als Kandidatin in die Villa ein. Das sorgt für etwas Panik. «Wir haben unser Territorium markiert», greift Yiankarla die 38-Jährige gleich an. Ob sie sich noch an eine Aussage von früher in der Sendung erinnern mag? Wenn jetzt neue Frauen kämen, «ich würde sie samt Koffer aufessen», kündigte sie an. Sandra und ihre Koffer bleiben ganz. 

Yiankarla hat bei der dritten Nacht der Rosen Grund zum weiter Strahlen. Ramona und Steffi hingegen werden bis zum Schluss hingehalten und müssen gemeinsam vor den Bachelor treten. Damit ist gewiss: Eine muss gehen. Doch welche Solothurnerin muss nach Hause? 

Patric habe sich darauf geachtet, ob Steffi die Frau sein könnte, die ihn auf Wolke 7 beamen könnte, sagt er. «Bis heute war mir das unklar, doch jetzt nicht mehr.» Er würde ihr sehr gerne die letzte Rose geben. Pause. Steffi ist mega erleichtert und bedankt sich. Dann führt Patric weiter aus: «Doch ich kann nicht. Zwischen uns ist es leider nicht das, was ich brauchen würde.» (Video oben.) Echt fies. 

Die Rose geht stattdessen an Ramona. Steffi geht leer aus. «Sie habe es wirklich ernst gemeint», meint die Solothurnerin. «Karma is a bitch. Und ihn wirds auch noch treffen.» Das werden wir ja sehen. (ldu)

«Der Bachelor», jeweils montags 20.15 Uhr auf «3+» – ganze Folge schauen auf 3plus.tv/bachelor

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