Vergewaltigungsvorwurf

Karl Dall sieht keine Beweise für Vorwürfe der Solothurner Journalistin

Laut Dalls Anwälten könnte es schon im September zum Prozess kommen.

Laut Dalls Anwälten könnte es schon im September zum Prozess kommen.

Ende 2013 behauptete eine Solothurner Journalistin, der Komiker Karl Dall habe sie vergewaltigt. Seither machen ihm diese Vorwürfe schwer zu schaffen. Er glaubt aber fest an einen Freispruch und will, dass es schnellstmöglich zum Prozess kommt.

Der deutsche Komiker Karl Dall möchte die Vergewaltigungsvorwürfe einer Solothurner Journalistin so schnell wie möglich beseitigen. «Wenn es nach mir ginge, könnte der Prozess sofort beginnen», meint er im Interview mit der deutschen Boulevardzeitung «Bild».

Angst vor einem Schuldspruch hat der heute 73-Jährige nicht. Er rechne sicher mit einem Freispruch, sagt er, denn es gebe nur Dinge welche die Gegenseite belasten und keine, welche ihn selbst belasten könnten.

Wie Dall selbst betont, hat er seinen Humor trotz allem behalten. Die Vorwürfe der Solothurnerin machen ihm aber nichtsdestotrotz zu schaffen. «Aus der Öffentlichkeit habe ich mich monatelang zurückgezogen. Wenn die Leute mich anguckten, wusste ich nicht: Sehen sie den Komiker oder einen angeblichen Straftäter?», schildert Dall seine Situation.

Unterkriegen lasse er sich aber nicht. Trost suche er bei seiner Familie und bei seinem Publikum. «Meine Frau steht voll zu mir. Wir erzählen uns alles und spielen mit offenen Karten. Und auch meine Tochter kämpft wie eine Löwin für mich», so Dall.

Laut den Anwälten des Komikers könnte der Fall schon im September 2014 vor Gericht kommen. (jvi)

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