Hochwasser
Verhedderte und vollgelaufene Boote: Auf Patrouille mit der Solothurner Wasserpolizei

Auch wenn derzeit wegen des Hochwassers keine Boote, Schwimmer usw. auf und in der Aare unterwegs sind, hat die Schifffahrtabteilung der Kantonspolizei Solothurn zu tun.

Merken
Drucken
Teilen

TeleM1

Es ist ein ungewohntes Bild an einem so schönen Sommertag: Kein fahrendes Boot bekommen die Wasserpolizisten zu sehen. Kein Schwimmer kühlt sich ab. Das hat einen guten Grund: Das Hochwasser. Denn die Aare führt derzeit immer noch weit über 700 Kubikmeter pro Sekunde. Und das wird auch noch so bleiben, bis Bieler- und Neuenburgersee wieder auf Normalstand sind.

Die Sicht in der Aare ist sehr schlecht. Unter Wasser sieht man einen knappen halben Meter weit. Das mache es schwierig, eine Person, die untergegangen ist, zu finden, meint Pascal Studer, Fachverantwortlicher Schifffahrt Kantonspolizei Solothurn gegenüber TeleM1.

«Wer jetzt ins Wasser fällt, hat keine Chance.»

Deshalb sollte man die Aare weiterhin meiden.

Die Polizisten entdecken ein Boot, das sich im Anlegeplatz verheddert hat. Vorsichtig nähern sie sich, damit ihr eigenes Polizeiboot keinen Schaden nimmt und befreien das Boot.

Ein Holzboot ist schon fast vollständig unter Wasser. Niemand weiss, wem es gehört. Da wird kurzerhand die Wasserpumpe angelassen. (ldu)