Asylunterkunft
Kantonsrat sieht keinen Grund zur Eile wegen Fragen zum «Hellchöpfli»

SVP-Kantonsrat Hansjörg Stoll (Mümliswil) hat gestern im Parlament eine dringliche Interpellation mit Fragen zur geplanten Asylunterkunft «Hellchöpfli» eingereicht. Mit 61 gegen 27 Stimmen erklärte der Kantonsrat diese für nicht dringlich.

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Die geplante Asylunterkunft «Hellchöpfli»

Die geplante Asylunterkunft «Hellchöpfli»

Marcel Bieri

Gegen eine Dringlichkeit stimmten insbesondere auch die meisten Thaler im Kantonsrat, darunter Laupersdorfs Bürgergemeindepräsident Edgar Kupper (CVP). Eine Mehrheit unter den Fraktionssprechern war sich darin einig, dass bereits nationale und kantonale Behörden mit der Thaler Bevölkerung im Gespräch seien und deshalb keine Dringlichkeit bestehe.

Ausserdem will man die Bürgerversammlung vom 2.April abwarten. Stoll stellt neun Fragen zur geplanten Asylunterkunft, unter anderem zur Eignung der Anlage, zu den Kosten und zur Sicherheit. (otr)