«Nicht gut»

Kantonsrat ist unzufrieden mit der Amtschreiberei von Thierstein

Die Wartezeiten auf der Amtsschreiberei Thierstein sollen überdurchschnittlich lange sein. (Symbolbild)

Die Wartezeiten auf der Amtsschreiberei Thierstein sollen überdurchschnittlich lange sein. (Symbolbild)

Nicht alle Amtschreibereien arbeiten gleich effizient. Das ist das Fazit der Debatte vom Dienstag zum Globalbudget «Amtschreiberei-Dienstleistungen», das der Kantonsrat schliesslich genehmigte.

Der Zustand der Amtschreiberei Thierstein sei «nicht gut», sagte Christian Thalmann (FDP, Breitenbach). Es gebe personelle Probleme und überdurchschnittlich lange Wartezeiten. Zudem gebe es personelle Probleme.

SVP-Fraktionssprecher Beat Blaser (Obergerlafingen) kritisierte die Gebühreneinnahmen. Die Amtschreibereien seien Milchkühe – der Kanton verdient damit Geld. «Die Gebühren sollen nur die anfallenden Kosten decken», so Blaser.

Finanzdirektor Roland Heim wies darauf hin, dass es eidgenössisch vorgegebene Gebühren seien. Es könne aber sicher nicht das Ziel sein, weniger effizient zu werden, damit der Kostendeckungsgrad näher bei 100 Prozent liege. Im Thierstein sei man daran, die Probleme zu lösen.

Immerhin: Lob gab es auch; nicht überall ist offenbar die Situation gleich. Gerade in Solothurn werde effizient und tadellos gearbeitet, lobte Markus Grütter (FDP, Biberist). (lfh)

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