Auftrag Gurtner
Kantonsrat bringt Solothurner Holz viel Sympathie entgegen

Erfolg für Walter Gurtner. Der Däniker Schreinermeister und SVP-Kantonsrat – von seiner Fraktion auch mal liebenswürdig «Holzwurm» genannt – rang am Mittwoch dem Kantonsrat ein inniges Bekenntnis zur Verwendung von einheimischem Holz ab.

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Man war sich einig, dass die Verwendung von Holz aus der Region energietechnisch am sinnvollsten wäre.

Man war sich einig, dass die Verwendung von Holz aus der Region energietechnisch am sinnvollsten wäre.

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Zwar hatte Gurtners Auftrag, der die Förderung von Solothurner Holz verlangt, keine Konsequenzen – der Kantonsrat erklärte den Auftrag für erheblich, schrieb ihn aber gleich wieder ab.

Unbestritten war, dass die Schweizer Holzwirtschaft derzeit stark zu leiden hat, dass Solothurner Holzexporte nach China zur dortigen Verarbeitung unsinnig sind und dass die Verwendung von Holz aus der Region energietechnisch am sinnvollsten wäre.

Die Mehrheit des Rates anerkannte jedoch die Argumentation des Regierungsrates, dass der Kanton bereits einheimisches Holz fördere, dass aber eine konsequentere Förderung gegenüber den heutigen Bestimmungen kaum per Gesetz verschärft werden könnte, gerade wegen Gatt/WTO-Ausschreibungen.

Sämtliche Parteien unterstützten die Erheblicherklärung des Auftrags, jedoch nur SVP, Grüne, BDP und Teile der CVP sprachen sich gegen die sofortige Abschreibung aus. (lfh)

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