Zwar hatte Gurtners Auftrag, der die Förderung von Solothurner Holz verlangt, keine Konsequenzen – der Kantonsrat erklärte den Auftrag für erheblich, schrieb ihn aber gleich wieder ab.

Unbestritten war, dass die Schweizer Holzwirtschaft derzeit stark zu leiden hat, dass Solothurner Holzexporte nach China zur dortigen Verarbeitung unsinnig sind und dass die Verwendung von Holz aus der Region energietechnisch am sinnvollsten wäre.

Die Mehrheit des Rates anerkannte jedoch die Argumentation des Regierungsrates, dass der Kanton bereits einheimisches Holz fördere, dass aber eine konsequentere Förderung gegenüber den heutigen Bestimmungen kaum per Gesetz verschärft werden könnte, gerade wegen Gatt/WTO-Ausschreibungen.

Sämtliche Parteien unterstützten die Erheblicherklärung des Auftrags, jedoch nur SVP, Grüne, BDP und Teile der CVP sprachen sich gegen die sofortige Abschreibung aus. (lfh)