Verkehr
Kantonspolizei gibt Tipps: So sitzt der Velohelm am besten

Der Frühling lockt auch die Velofahrerinnen wieder vermehrt auf die Strassen. Die Kantonspolizei Solothurn empfiehlt Velofahrern, jederzeit einen Helm zu tragen – auch auf kurzen Strecken.

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Der Velohelm sollte zwei Finger breit über der Nasenwurzel sitzen.

Der Velohelm sollte zwei Finger breit über der Nasenwurzel sitzen.

Kapo SO

Über drei Millionen Schweizerinnen und Schweizer treten regelmässig und bei verschiedenen Gelegenheiten in die Pedale. Im Jahr 2014 verunfallten 1035 Velofahrer schwer, 34 sogar tödlich.

Gemäss dem Bundesamt für Statistik reduziert das Tragen eines Helmes die Wahrscheinlichkeit von Kopfverletzungen um etwa 40 Prozent. Aus diesem Grund sollte nicht nur für sportliche Fahrten ein Helm aufgesetzt werden, sondern auch auf kurzen Strecken, im Alltag oder bei Gelegenheitsausflügen.

Der Helm schützt nur, wenn er auch richtig getragen wird. Folgende Tipps gibt die Kantonspolizei im Umgang mit dem Velohelm:

  • Kaufen Sie nur einen Helm mit der Bezeichnung «EN 1078».
  • Setzen Sie den Helm vor dem Kauf auf. Nur ein gut sitzender Velohelm, ohne zu drücken und zu wackeln, schützt.
  • Der Helm sollte zwei Finger breit über der Nasenwurzel sitzen.
  • Die Bänder müssen straff sein. Zwischen Kinn und Band sollte nur noch ein Finger Platz haben.
  • Ersetzen Sie den Velohelm sofort, wenn er einen Schlag erhalten hat.
  • Ein häufig benutzter Velohelm sollte spätestens nach fünf Jahren ersetzt werden.
  • Bekleben Sie den Velohelm mit Lichtreflektoren. Diese machen Sie bei Dämmerungseinbruch und in der Nacht sichtbarer. (pks)

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