CVP Kanton Solothurn hat sich ihre zwei Regierungssitze bereits im ersten Wahlgang am Wochenende gesichert. Aus dem Kampf um die drei restlichen Plätze hält sie sich diskret heraus: Der CVP-Kantonalvorstand verzichte auf eine Wahlempfehlung für den zweiten Wahlgang vom 23. April, heisst es in einer Mitteilung.

Die CVP-Basis solle «unabhängig entscheiden». Damit platzt die Hoffnung der FDP und deren Kandidatin Marianne Meister auf Schützenhilfe der bürgerlichen Schwesterpartei im Endspurt gegen Brigit Wyss (Grüne) und Susanne Schaffner (SP).

Erst zu einem späteren Zeitpunkt will die SVP entscheiden, ob sie eine der Kandidatinnen unterstützt, wie Wahlkampfleiter Hugo Schumacher gegenüber der Agentur sda sagte. Infrage komme, wenn überhaupt, nur FDP-Vertreterin Meister. Ihren glücklosen eigenen Kandidaten Manfred Küng hatte die SVP schon am Montag zurückgezogen. (szr)