Sozialpreis

Kanton zeichnet beim Sozialpreis fünf Brückenbauer aus

Die Netzgruppe Primarschule Trimbach erhält den kantonalen Sozialpreis 2013. Insgesamt hat Regierungsrat Peter Gomm am Donnerstagabend im Solothurner Landhaus fünf Projekte ausgezeichnet, die sich ums Gemeinwohl verdient gemacht haben.

Die Netzgruppe Primarschule Trimbach hat  im gut besetzten Landhaus den mit 20 000 Franken dotierten kantonalen Sozialpreis erhalten. Die Gruppe baue erfolgreich eine «Brücke zwischen Schule und Elternhaus», hält die Jury unter Präsident Kuno Tschumi fest.

15 Mütter, elf mit Migrationshintergrund, und eine Lehrerin arbeiten als Anlauf- und Vermittlungsstelle für fremdsprachige Eltern. Für die Jury «ein zukunftsweisendes Modell, wie Kanton und Gemeinden zivilgesellschaftliches Engagement in Gang bringen können.»

Fünf ausgezeichnete Projekte

36 Projekte haben sich beworben. Neben dem Sieger haben vier Projekte einen Anerkennungspreis von je 5000 Franken erhalten. Mit ihrem solidarischen Handeln würden sie die Gemeinschaft nach vorne bringen, sagte Regierungsrat Peter Gomm. «Wer das nicht will und denjenigen folgt, die Neid, Fremdenfeindlichkeit und Repression predigen, der ist Abbruchunternehmer am Gemeinwohl.»

Anerkennungspreise haben erhalten:

• Vigier Beton Mittelland. Die Firma setzt sich für die Integration von Mitarbeitenden mit Problemen ein. Unternehmensleiter Felix Hofer kündigte gleich an, die 5000 Franken dem Blumenhaus Buchegg weiterzuschenken.

• Die Solothurner Spitäler u.a., weil fremdsprachige Mitarbeiter als Übersetzer dafür sorgen, dass allen Patienten in 17 Sprachen medizinische Probleme erklärt werden können.

• Das Projekt «Neue Gärten» der HEKS, wo Flüchtlingsfrauen gemeinsam einen Garten bewirtschaften.

• Yabgu Ramazan Balkaç: Der Oltner Architekt leistet seit über 20 Jahren in zahlreichen Projekten und mit viel Eigeninitiative Integrationsarbeit. (SZR)

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