Neuer Projektplan
Kanton will Projekt zur Gewaltprävention weiterführen

Für die Gewaltprävention hat der Regierungsrat einen neuen Projektplan für die Jahre 2012 bis 2013 beschlossen. Die entsprechenden Mittel werden dem Lotteriefonds entnommen.

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Die Projekte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen aus allen Altersstufen.

Die Projekte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen aus allen Altersstufen.

Oliver Menge

Der bisherige Projektplan 2008 - 2011 wurde abgeschlossen. Laut einer Mitteilung der Regierung konnten mit den umgesetzten Massnahmen gute Resultate erzielt werden. Das Thema Gewalt sei im Kanton Solothurn jedoch weiterhin aktuell und der Bedarf an Präventionsmassnahmen gegeben.

Der neue Projektplan baut auf dem bisherigen Projektplan auf und führt einige Projekte wie die Kantonale Gewaltpräventionskampagne, das Lernprogramm für Risikofamilien «schritt:weise» sowie das schulische Programm «PFADE» gegen Gewalt und Mobbing verstärkt weiter. Der Plan sieht vor, dass die drei zentralen Stossrichtungen «Zukunfts-perspektiven eröffnen; Zusammenarbeit fördern und Zivilcourage stärken» weiter verfolgt werden.

Insgesamt enthält der neue Projektplan 27 Massnahmen, welche in den Handlungsfeldern Familie, Bildung, Arbeit, Freizeit, sozialer Nahraum, öffentlicher Raum und Integration ansetzen.

Die Projekte richten sich an unterschiedliche Zielgruppen aus allen Altersstufen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Massnahmen, die in frühen Lebensphasen einsetzen und sich am langfristigen Aufbau von Lebenskompetenzen orientieren.

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