Kanton und Stadt werden das Hotel aber nicht selber betreiben. Die Credit Suisse Funds AG ist für den zukünftigen Betrieb des Hotels «Krone» und die anstehenden Investitionen verantwortlich. Diese hat die Liegenschaft von der Stadt und dem Kanton im Baurecht übernommen, das teilt die Staatskanzlei des Kantons Solothurn am Mittwoch mit.

Kurt Fluri: Warum unterstützt die Stadt die Krone?

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Mehrere private Interessenten und Investoren kontaktiert

Das Hotel «Krone» muss renoviert werden, die notwendigen Investitionskosten bewegen sich im zweistelligen Millionenbereich. Die bisherige Besitzerfamilie des Hotels Krone hatte sich für den Verkauf des Hotels entschieden. Daraufhin wurden verschiedene private Interessenten und Investoren, auch die Stadt Solothurn und der Kanton, von der Besitzerfamilie kontaktiert. Dabei hatte sich gezeigt, dass für die meisten Investoren ein Hotelbetrieb nicht im Vordergrund stand. Den meisten schwebte eine komplette Umnutzung der Liegenschaft mit Verkaufslächen ohne Hotelbetrieb vor.

Regierungsrat Walter Straumann und Stadtpräsident Solothurn Kurt Fluri im Interview zum Kauf der «Krone» in Solothurn

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Walter Straumann erklärt warum sich der Kanton bei der Liegenschaft beteiligt und Kurt Fluri erläutert die Wichtigkeit der «Krone» für die Stadt Solothurn

Stadt und Kanton wollten die «Krone» weiter als Hotel

Einzig die Credit Suisse Funds AG hatte Interesse an einer Weiternutzung der Liegenschaft als Hotel in Kombination mit Mietwohnungen und Verkaufsflächen angemeldet. Stadt und Kanton waren sich einig, dass die «Krone» als Hotel weiterbetrieben werden soll. Darum haben sie sich entschieden, die Liegenschaft zu gleichen Teilen im Miteigentum zu erwerben und im Baurecht an die Credit Suisse Funds AG mit entsprechenden Auflagen abzugeben. Diese realisiert nun ein Hotel- und Gastronomiebreich, zusammen mit einigen Mietwohnungen mit möglichen Dienstleistungen und Verkaufsflächen.

Walter Straumann: Was bedeutet der Kronen-Kauf für den Kanton?

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Schon ab 2014 in der «neuen Krone» speisen

Die Baueingabe wird im Idealfall im Spätherbst 2012 eingereicht und so könnte ein Baubeginn bereits im nächsten Frühsommer Realität werden, heisst es in der Mitteilung der Staatskanzlei weiter. In den

Markus Graf: Wie sieht die Zukunft der Krone aus?

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kommenden Monaten wird der heutige Betrieb heruntergefahren und per Spätherbst dieses Jahres werden das Hotel und die Gastronomiebreiche geschlossen. Der Betrieb wird dann nach Beendigung aller Arbeiten ab 2014 wieder aufgenommen. (sbi)