Sie mache sich selbstständig, erklärt die Volks- und Betriebswirtschafterin auf Anfrage. Ihr Chef und Leiter des Amtes für Wirtschaft und Arbeit, Jonas Motschi, bestätigt die Kündigung. «Wir werden nun einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin suchen. Sowohl externe wie interne Nachfolgelösungen sind möglich.» Es habe keinerlei Differenzen gegeben, sondern man habe im Gegenteil sehr gut zusammengearbeitet, betont Motschi.

Das bestätigt auch Heimann. Ihr Amt als Wirtschaftsförderin hatte sie am 1. Mai 2009 angetreten. Seither sei es ihr zusammen mit dem Team gelungen, die Wirtschaftsförderung bekannter zu machen, das Standortmarketing, die Zusammenarbeit mit Partnern im Bereich Wirtschaftsförderung und der Fachhochschule weiterzuentwickeln und etliche Firmen anzusiedeln. «Wir konnten einiges bewegen und anstossen.»

Es sei schon lange ihr Wunsch gewesen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. «Der Zeitpunkt passt», sagt die 43-Jährige. Im September will Heimann in ihrer Wohngemeinde Egerkingen ihr Beratungsbüro eröffnen. Mit den angebotenen Dienstleistungen im Bereich Konzept/Projekt/Kommunikation will sie künftig vorab KMU und Verbände unterstützen. (FS)