Kanton Solothurn
Jagdverordnung auf Bundesebene: Regierungsrat verlangt mehr Unterstützung

Mit den geplanten Änderung der Jagdverordnung auf Bundesebene zum Umgang mit dem Wolf ist der Regierungsrat des Kanton Solothurn grundsätzlich einverstanden. Zusätzlicher Handlungsbedarf besteht allerdings hinsichtlich der zunehmenden Biberschäden. Der Regierungsrat verlangt mehr Unterstützung durch den Bund.

Joel Dähler
Drucken
Teilen
Redet man von der Jagdverordnung, geht es im Kanton Solothurn vor allem auch um den Biber.

Redet man von der Jagdverordnung, geht es im Kanton Solothurn vor allem auch um den Biber.

Gerold Guggenbühl

Die Jagdgesetzgebung des Bundes ist als Rahmen für die Kantone eine wichtige Grundlage für die Jagd und die Gestaltung des Arten- und Lebensraumschutzes. Für den Kanton Solothurn sei es wichtig, dass die gesetzlichen Bestimmungen praxisnah sind.

Zusätzliche Fördergelder des Bundes gefordert aufgrund von Biberschäden

Besonderes Augenmerk gälte im Kanton Solothurn dem Biber. Die durch den Biber verursachten Schäden haben in den letzten Jahren zugenommen. Dies stelle die Grund- und Infrastrukturbesitzer sowie die zuständigen Ämter vor grosse Herausforderungen. Aus Sicht des Regierungsrats bestehe im Umgang mit dem streng geschützten Nagetier dringender Handlungsbedarf. Um das Zusammenleben von Biber und Mensch möglichst konfliktarm zu ermöglichen, ist der Kanton Solothurn auf zusätzliche Fördergelder des Bundes zur Verhütung und Vergütung von Biberschäden angewiesen.

Der Regierungsrat verlange deshalb, die notwendigen Anpassungen in den jagdgesetzlichen Grundlagen zeitnah anzugehen. (sks)

Aktuelle Nachrichten