Kanton Solothurn
Impfungen in Alters- und Pflegeheimen vor Abschluss, jetzt ist das Gesundheitspersonal dran

Im Kanton Solothurn sind bis Ende Woche alle Bewohnenden von Alters- und Pflegeheimen mit einer Zweitimpfung versorgt. In einem nächsten Schritt soll das exponierte Gesundheitspersonal in den Spitälern die Covid-19-Impfung erhalten.

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Spital-Mitarbeitende auf den Notfall- und Intensivstationen, in den Covid-Abteilungen sowie das Personal der Rettungsdienste werden prioritär behandelt. (Archiv)

Spital-Mitarbeitende auf den Notfall- und Intensivstationen, in den Covid-Abteilungen sowie das Personal der Rettungsdienste werden prioritär behandelt. (Archiv)

Hanspeter Bärtschi

Der Kanton Solothurn könne trotz anhaltenden Lieferschwierigkeiten auf eine erfolgreiche Impfkampagne zurückblicken, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Diese Woche werden alle bereits geimpften Bewohnenden in den Alters- und Pflegeheimen (APH) ihre zweite Dosis erhalten. «Wir haben in den vergangenen acht Wochen alle 49 Solothurner APH mit unseren mobilen Impfteams besucht und sichergestellt, dass die Bewohnenden, die sich für eine Impfung entschieden haben, innerhalb der empfohlenen Frist beide Impfungen erhalten», wird Peter Eberhard, Leiter Gesundheitsamt, zitiert.

Insgesamt wurden bisher 4’700 Personen geimpft – das entspricht rund 70 Prozent aller APH-Bewohnenden. Neue Bewohnende wie auch jene, die sich nachträglich für die Covid-19-Impfung entschieden haben, werden in die erweiterte Impfplanung aufgenommen.

Nächster Schritt wird eingeläutet

Seit dem 4. Januar 2021 erhielten knapp 17'700 besonders gefährdete Personen (ab 75 Jahren und Erwachsene mit chronischen Krankheiten) ihre Erstimpfung.

Um ein einwandfreies Funktionieren der Gesundheitsversorgung sicherzustellen, sollen im Rahmen der kantonalen Impfstrategie in einem nächsten Schritt Fachpersonen im Gesundheitswesen gegen Corona geimpft werden. Berücksichtigt werden dabei prioritär Spital-Mitarbeitende auf den Notfall- und Intensivstationen, in den Covid-Abteilungen sowie das Personal der Rettungsdienste.

Kapazitäten werden ausgebaut

Darüber hinaus erlauben es die für März vom Bundesamt für Gesundheit in Aussicht gestellten Liefermengen, die Kapazitäten in den Impfzentren weiter auszubauen. «Erwartet werden rund 35’000 Impfdosen», schreibt der Kanton.

Sobald die Lieferungen bestätigt seien, könnten wieder neue Termine für Erstimpfungen vergeben werden. Personen aus der Risikogruppe, die sich bereits registriert haben, sollen automatisch einen Termin erhalten. (sks)

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