Kanton Solothurn
Aus dem Bettagsfranken gehen 250'000 Franken an Menschen, die sich wegen Corona in Notlage befinden

Menschen, die durch die Covid-19-Pandemie in Not geraten sind, sollen zusätzlich unterstützt werden. Zu diesem Zweck hat der Regierungsrat 250'000 Franken gesprochen.

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Hilfswerke können beim Kanton Gelder beantragen und diese dann an Bedürftige weitergeben.

Hilfswerke können beim Kanton Gelder beantragen und diese dann an Bedürftige weitergeben.

Schweizerisches Rotes Kreuz/ KEYSTONE

Wegen der Covid-19-Pandemie geraten derzeit viele Personen in eine Notlage. «Stellenverluste, Arbeitslosigkeit oder Lohneinbusse aufgrund von Kurzarbeitsentschädigung führen schnell zu einer kritischen finanziellen Situation», heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. Betroffenen Personen oder Familien drohe eine Schuldenspirale, wenn Mieten oder Krankenkassenprämien nicht mehr oder nicht fristgerecht bezahlt werden könnten.

Der Regierungsrat und der Verband der Solothurner Einwohnergemeinden haben deshalb gemeinsam 250'000 Franken zur Unterstützung von in Not geratenen Personen gesprochen. Dafür werden Mittel des Bettagsfrankens 2021 verwendet. «Dieser ist für die Unterstützung von niederschwelligen, unkomplizierten und gesellschaftlich bedeutsamen Angeboten gedacht», heisst es.

Die gesprochenen Mittel werden Hilfswerken wie Caritas oder dem Schweizerischen Roten Kreuz SRK übergeben und durch diese an die Bedürftigen weitergegeben. Die Hilfswerke haben durch ihre tägliche Arbeit Erfahrung in der Unterstützung von Personen, die in Not geraten sind. Sie können die Mittel beim Amt für Soziale Sicherheit beantragen und nach bestimmten Kriterien einmalige Unterstützungen ausrichten. (sks)