Beitrag

Kanton soll 72,5 Millionen an die Prämienverbilligung beisteuern

Die 163 Millionen Franken Prämienverbilligung setzen sich zusammen aus dem Bundesbeitrag von 90,5 Millionen Franken und dem Kantonsbeitrag von rund 72,5 Millionen Franken.

Die 163 Millionen Franken Prämienverbilligung setzen sich zusammen aus dem Bundesbeitrag von 90,5 Millionen Franken und dem Kantonsbeitrag von rund 72,5 Millionen Franken.

Wer finanziell nicht ganz so gut dasteht, erhält einen finanziellen Zustupf an seine Krankenkassenprämien – die sogenannte Prämienverbilligung. Nächstes Jahr stehen im Kanton insgesamt 163 Millionen Franken dafür zur Verfügung. Der Kanton Solothurn soll sich mit rund 72,5 Millionen Franken beteiligen; 90,5 Millionen kommen vom Bund. Dafür spricht sich nach dem Regierungsrat auch die kantonsrätliche Sozial- und Gesundheitskommission (Sogeko) aus.

Dieses Jahr habe sich die 2018 vom Kantonsrat beschlossene Entkoppelung entlastend ausgewirkt, heisst es weiter. So werden seit diesem Jahr Verlustscheine – diese entstehen, wenn Versicherte ihre Prämien nicht bezahlen – nicht mehr durch die Beiträge für Prämienverbilligung abgedeckt. Neu wird separat verrechnet.

Nach wie vor gehen aus dem Geldtopf für individuelle Prämienverbilligung aber so einige Beiträge an Ergänzungsleistungs- und Sozialhilfebezüger. Am Schluss bleiben so nächstes Jahr lediglich knapp 40 Millionen für Personen mit knappem Budget, die Unterstützung brauchen, um die Krankenkassenprämien zahlen zu können. Diese Summe reicht laut Sogeko gerade aus, «um die gesetzlichen Ansprüche aller Bezugsgruppen zu decken.» (szr)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1