Poststellenabbau

«Kahlschlag» bei den Poststellen ist für SP inakzeptabel

Die Post will bis 2020 das Poststellennetz des Kantons halbieren.

Die Post will bis 2020 das Poststellennetz des Kantons halbieren.

Die sozialdemokratische Kantonspartei kritisiert den «Kahlschlag» der Solothurner Poststellen.

«Es ist unhaltbar, dass Poststellen geschlossen werden, die auch über eine hohe Frequentierung verfügen und eine wichtige Dienstleistung für unsere KMU sind.» Es drohe nun auch Gemeinden mit bis zu 5000 Einwohnern eine Schliessung der Poststelle, längst gehe es nicht mehr um Kleinstpoststellen.

Die von der Post beworbene Agenturlösung seien kein Ersatz. «Postagenturen können viele Dienstleistungen nicht mehr anbieten, unter anderem keine Adressänderungen vornehmen, keine Gerichtsurkunden aushändigen, Massenversände von Geschäftskunden und Vereinen sind ebenfalls nicht vorgesehen. Sogar das Münzwechseln ist meist nicht möglich.» Nicht zuletzt vernichte die Post trotz Millionengewinnen sinnvolle Arbeitsplätze.

Die SP fordert, dass der Kanton an der Seite der Gemeinden steht. «Und deshalb hat die Öffentlichkeit das Anrecht darauf zu wissen, in welche Richtung die Regierung verhandelt.» Die SP sei entgegen der FDP der Meinung, dass es mehr brauche als einen «minimalen Service public», nämlich einen flächendeckenden Service.

Bereits im November hat die SP in einem Auftrag an die Solothurner Regierung Massnahmen gefordert, welche den Abbau von Postleistungen verhindern sollen. (szr)

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