Staatspersonalverband
Käch tritt ab – jetzt kommt es zur Kampfwahl ums Staatspersonal-Präsidium

Gleich zwei Kandidierende wollen am 29. März an die Spitze des Solothurner Staatspersonalverbandes. Sowohl Susanna Christen Muralt als auch Mirco Müller steigen ins Rennen um das Präsidium des wichtigsten Solothurner Personalverbandes.

Lucien Fluri
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Beat Käch tritt ab. Susanne Christen Muralt und Mirco Müller treten an.

Beat Käch tritt ab. Susanne Christen Muralt und Mirco Müller treten an.

szr

Am 29. März kommt es zur Kampfwahl um das Präsidium des Solothurner Staatspersonalverbandes. Für die Nachfolge von Beat Käch (FDP, Solothurn) stellen sich zwei Kandidierende zur Verfügung: Zum einen tritt Susanna Christen Muralt (FDP, Obergerlafingen) an. Die 51-Jährige hat die Fachleitung Physiotherapie am Bürgerspital Solothurn – welches zur Solothurner Spitäler AG (soH) gehört – inne. Sie ist seit 2005 ausserdem als Mitglied in diversen Gremien des Staatspersonalverbandes tätig und hat den Personalverband der soH mitgegründet.

Gegen sie an tritt Mirco Müller (parteilos, Balsthal). Der 33-Jährige ist Amtschreiber-Stellvertreter in der Amtei Thal-Gäu. Er ist Präsident der Sektion Balsthal des Staatspersonalverbandes.

Wichtig bei Lohnverhandlungen

Der Staatspersonalverband vertritt die Interessen der Angestellten in der kantonalen Verwaltung, bei Polizei, Gerichten, Schulen und den Solothurner Spitälern. Der Personalverband zählt aktuell 3920 Mitglieder (inklusive Pensionierte). Grosses politisches Gewicht hat der Verband, weil die Verhandlungen über die Anstellungsbedingungen und Lohnerhöhungen des Staatspersonals von der Politik grossteils an die Gesamtarbeitsvertragskommission delegiert sind, in welcher auch der Staatspersonalverband Einsitz hat.

Der amtierende Präsident des Staatspersonalverbandes, Beat Käch, tritt nach 20 Jahren zurück. «Unter seiner Leitung ist es gelungen, einen Gesamtarbeitsvertrag für das gesamte Kantonspersonal abzuschliessen, was bisher in keinem anderen Kanton gelungen ist», würdigt ihn der Verband.