Für Taschendiebe ist die Fasnacht ein Quasi-Paradies, denn im Gedränge fällt es ihnen besonders leicht, zuzuschlagen. Man sollte deshalb gut auf Wertgegenstände acht geben, warnt nun die Kantonspolizei Solothurn kurz vor der Fasnacht. 

Nicht nur während den Umzügen werde in der Innenstadt ein Gedränge herrschen. «Rucksäcke und Umhängetaschen sind keine idealen Begleiter. Tragen Sie Portemonnaie oder Bargeld in einer Jackeninnentasche mit Verschluss.»

Getränk schützen

Weiter bittet die Polizei die Bevölkerung während der närrischen Zeit um besondere Vorsicht im Umgang mit Alkohol. Die Polizei warnt heuer auch erstmals vor den geruchslosen und gefährlichen K.O-Tropfen. Man habe Kenntnis von Fällen in anderen Kantonen, im Solothurnischen sei aber kein Phänomen zu beobachten, heisst es auf Anfrage bei der Kantonspolizei. Die Warnung habe reinen präventiven Charakter.

Die Polizei weist darauf hin, stets ein wachsames Auge aufs Getränk zu haben und es nicht unbeobachtet stehen zu lassen. «Schützen Sie ihr Glas oder die offene Flasche», heisst es weiter. Ein von Fremden angebotenes Getränk sollte nicht angenommen werden, insbesondere nicht wenn das Getränk offen ist. «Achten Sie im Freundeskreis aufeinander und holen Sie im Ernstfall Hilfe. Bei Verdacht so schnell als möglich zur Polizei, da sich die gefährlichen Substanzen schnell abbauen und dann nicht mehr nachweisbar sind.»

Alkohol «fährt ein» – also lassen Sie sich fahren

Und einmal mehr redet die Polizei allen Autofahrern ins Gewissen: «Wer fährt, trinkt nicht – wer trinkt, fährt nicht.» Wer alkoholisiert ein Fahrzeug lenke, gefährde nicht nur sich, sondern auch Dritte, betont die Polizei. Die Fasnächtler sollen deshalb das Auto stehen lassen und stattdessen ein Taxi oder den öffentlichen Verkehr benützen, um sicher nach Hause zu kommen.

Die Polizei ruft sowohl Aktive wie auch Besucherinnen und Besucher auf, mit dem öffentlichen Verkehr in die Stadt zu fahren. Parkplätze für Fahrzeuge seien nur eingeschränkt vorhanden. Lokal könne es zudem während den Umzügen zu Verkehrsbehinderungen kommen. (pks/ldu)