Petitionen lanciert
Juso verlangt mehr Freiräume für die Jugend in der Stadt Solothurn

Die Juso Kanton Solothurn hat zwei Petitionen lanciert. In der einen verlangt die Partei, dass die Weststadtbrücke in Solothurn unterbaut wird. Die andere soll mehr Plätze für legale Graffitis schaffen.

Merken
Drucken
Teilen
Mehr Plätze für Graffitis sollen her.

Mehr Plätze für Graffitis sollen her.

Walter Christen

Die Petition, die das Unterbauen der Weststadtbrücke fordert, geht an den Gemeinderat der Stadt Solothurn und an den Regierungsrat des Kantons Solothurn. Die Brücke soll so unterbaut werden, dass die bestehende Brücke das Dach bildet, schreibt die Juso in einer Medienmitteilung. Die dadurch gewonnenen Räume sollen dann so günstig wie mögliche den verschiedenen Vereinen der Stadt, Musikbands als Proberäume, Kulturraum etc. zur Verfügung gestellt werden.

In der zweiten Petition wird der Gemeinderat der Stadt Solothurn aufgefordert, mehr Plätze für legale Graffitis zur Verfügung zu stellen. Obwohl Graffitis schon längst in der Kunstszene etabliert seien, hätten sie in der gesellschaftlichen Wahrnehmung noch immer einen schweren Stand, so die Juso.

Hobby legal ausüben

«Wir verlangen, dass diese Kunstform mehr legal nutzbaren Freiraum erhält. Wie es sie zum Beispiel bereits in der Kulturfabrik Kofmehl gibt», so Yves Fankhauser von der Juso Kanton Solothurn. Damit könne man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Auf der einen Seite würden die Künstler mehr Plätze und Gelegenheiten bekommen, legal zu sprayen. Auf der anderen Seite würden hoffentlich mühsamen Sprayereien Einhalt geboten. «Anstatt alle Sprayereien zu verteufeln, muss eine Möglichkeit aufgezeigt werden, wo und wie diese Leute legal ihr Hobby ausüben können», so Yves Fankhauser weiter.

Für die Juso steht ihr Wahlprogramm für die Gemeinderatswahlen fest: Das Hauptthema ist Freiräume für die Jugend. (ldu)