Lukas Langenegger lebt heute in Zürich, wo er mit seiner Firma Hemotune Ag an einem Verfahren arbeitet, um das Blut bei Sepsis (=Blutvergiftung) zu reinigen. Magnetische Nanoteilchen binden sich an die Giftstoffe binden, und werden mit diesen entfernt. Der 29-Jährige lebte als Jugendlicher in Langendorf und besuchte die Kantonsschule Solothurn.

Ihr Start Up arbeitet an einem Blutreinigungs-Verfahren. Warum dieses Projekt?

Lukas Langenegger: Ich habe mich während meines Doktorats mit diesem Thema beschäftigt und schnell bemerkt, dass man das ausserhalb eines akademischen Kontexts weiterverfolgen muss. Seit rund einem Jahr arbeiten wir im Wyss-Center in Zürich daran. Mich fasziniert die Technologie sowie die Medizin. Zudem glaube ich, dass ich mit dieser Idee Menschen helfen kann.

Was bedeutet Ihnen die Nomination?

Das ist sicher eine Riesen-Chance heir dabei zu sein. Auch um das eigene Netzwerk auszubauen. Der ganze Prozess vor der Preisverleihung war aber auch spannend (Anmerkung der Redaktion: Vorbereitung mit Fachleuten und Gesprächen mit dem Stiftungsrat). Ich konnte viel über mich selbst lernen.

Sie sprechen von Chance – vorhin haben Sie erwähnt, dass ein Start Up auch mit Risiken verbunden ist.

Wer nur Dinge ohne Risiko tut, kommt nicht weiter. Die Kunst als Unternehmer ist es, die richtigen Risiken einzugehen. Und mit Risiken sind auch immer Chancen verbunden.