Abstimmung
Jungfreisinnige stimmen dem Bundesbeschluss zur Ernährungssicherheit zu

Die Delegierten der freisinnigen Kantonalpartei haben an ihrer Versammlung in Mümliswil die Nein-Parole zur Altersreform 2020 beschlossen.

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Ein Bauer bringt seine Mais-Ernte ein. Am 24. September wird das Schweizer Stimmvolk unter anderem über den Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Volksinitiative "Für Ernährungssicherheit" entscheiden. (Archiv)

Ein Bauer bringt seine Mais-Ernte ein. Am 24. September wird das Schweizer Stimmvolk unter anderem über den Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Volksinitiative "Für Ernährungssicherheit" entscheiden. (Archiv)

Keystone/GAETAN BALLY

Der Parteivorstand hat nun in neuer Zusammensetzung unter Leitung des neuen Präsidenten Stefan Nünlist die weiteren Abstimmungsempfehlungen vorgenommen. Dem Bundesbeschluss zur Ernährungssicherheit wird zugestimmt. «Nützts nichts, so schadets nichts», sagt der Volksmund. Ähnlich verhaltet es sich auch mit dem Gegenentwurf zur zurückgezogenen Volksinitiative «Für Ernährungssicherheit» des Schweizer Bauernverbands. Zwar besteht ein grosser Konsens darüber, dass die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln ein wichtiges Thema ist. Im Parteivorstand äusserten sich jedoch auch Jungfreisinnige kritisch über Sinn und Zweck des neuen Verfassungsartikels.

Eine Ja-Parole beschloss der Vorstand auch zur einzigen kantonalen Vorlage. Die Regelung der ärztlichen Weiterbildungsfinanzierung unter den Kantonen sei wichtig, um dem drohenden Ärztemangel entgegenzuwirken. Ohne Beitritt würden angehende Ärztinnen und Ärzte, die im Kanton Solothurn die Matura erlangt haben, für die ausserkantonale Fortbildung nicht mehr berücksichtigt werden. (szr)