Kanton

Jungfreisinnige fassen einstimmig die «Nein-Parole» zur Zersiedelungsinitiative

Die Mitglieder der Jungfreisinnigen Kanton Solothurn lehnen die Zersiedelungsinitiative einstimmig ab. (Archiv)

Die Mitglieder der Jungfreisinnigen Kanton Solothurn lehnen die Zersiedelungsinitiative einstimmig ab. (Archiv)

Die Mitglieder der Jungfreisinnigen Kanton Solothurn haben einstimmig die Nein-Parole zur Zersiedelungsinitiative gefasst. Diese sei «ein zentralistischer Eingriff in die Autonomie der Kantone», begründen die Jungliberalen ihr «Nein».

Die kantonalen Unterschiede und die Vorteile des Föderalismus würden ausgehebelt. «Weiter bleibt ein ungelöstes Rätsel, wie die Kompensation bezüglich der Bauzonen konkret geregelt werden soll.» Viele Kernanliegen der Initiative seien im neuen Raumplanungsgesetz, an dessen Umsetzung die Kantone und Gemeinden derzeit arbeiten würden, bereits berücksichtigt. «Die Initiative greift in Prozesse ein, welche im Rahmen unseres bewährten föderalistischen Systems bestens funktionieren.» (szr)

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