Nationalratswahlen
Junge Grüne treten mit voller Liste zu Wahlen an

Die Jungen Grünen des Kantons Solothurn präsentieren für die Nationalratswahlen vom Herbst eine Liste mit sechs Kandidaten. Zugpferd für die Wahlen soll die im Frühling lancierte Zersiedelungsinitiative sein.

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Raphael Schär, Laura Gantenbein, Fabian Fassbind, Niels Kruse, Chantal Fimian und Mattias Ruchti

Raphael Schär, Laura Gantenbein, Fabian Fassbind, Niels Kruse, Chantal Fimian und Mattias Ruchti

zvg

Die Jungen Grünen nominierten an der halbjährlichen Mitgliederversammlung ihre Kandidaten und Kandidatinnen für die Nationalratswahlen im Herbst 2015, wo sie mit einer vollen Liste zu den Wahlen antreten.

«Wir freuen uns sechs hochmotivierte und versierte Kandidierende präsentieren zu können. Wir sind jung und wollen eine frechen Wahlkampf führen», wird Chantal Fimian, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Solothurn, in einer Medienmitteilung zitiert.

Die 6 Kandidaten

Chantal Fimian, Jahrgang 1993, Grenchen

Niels Kruse, Jahrgang 1990, Bellach

Mattias Ruchti, Jahrgang 1993, Olten

Fabian Fassbind, Jahrgang 1996, Wangen bei Olten

Laura Gantenbein, Jahrgang 1989, Biberist

Raphael Schär, Jahrgang 1987, Olten

Die im Frühling von den Jungen Grünen lancierte Zersiedelungsinitiative soll das Zugpferd für die Wahlen sein. Der Kanton Solothurn sei einer der am stärksten zersiedelten Kantone der Schweiz. Das Problem konsequent anzugehen, sei deshalb drängender denn je. «Gemeinsam mit griffigen Masnnahmen präsentieren wir aber auch neue Visionen für das Zusammenleben in der Schweiz, die wir gerne im Nationalrat vertreten würden», sagt Niels Kruse Co-Präsident der Jungen Grünen Solothurn. «Wir möchten dass die Leute wieder mehr Gemeinschaften bilden und durch die geteilte Nutzung von Maschinen und teuren Gegenständen so nicht nur Ressourcen sparen, sondern auch der sozialen Vereinsamung unserer Gesellschaft entgegenwirken.»

Weiterhin werden sich die Jungen Grünen auf nationaler Ebene «für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen sowie für eine offene, solidarische und integrative Schweiz einsetzen».

«Bei unserer Politik soll der Mensch und die Natur im Mittelpunkt stehen. Das ist etwas, was in der Schweiz fehlt. Nur durch eine konsequent nachhaltige Wirtschaft und den sorgfältigen Umgang mit Natur und Mitmenschen tragen wir zu einer lebenswerten Schweiz bei», wie Mattias Ruchti, Vorstandsmitglied der Jungen Grünen Solothurn findet.

Parolen gefasst

Weiter haben die Jungen Grünen folgende Parolen für die Abstimmungen vom 14. Juni beschlossen.

  • Ja zur Stipendieninitiative
  • Ja zur Erbschaftssteuerreform
  • Ja zur Änderung der Bundesverfassung und des Fortpflanzungsmedizingesetzes
  • Ja zu den Änderungen des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen