Die Partei traf sich zur Mitgliederversammlung im Alten Spital in Solothurn, wie sie mitteilte. Vorstandsmitglied Robin Schmid stellte die Vollgeldinitiative vor. Nach eingehender Diskussion lehnten die anwesenden Mitglieder die Initiative ab. Besonders «das Risiko, ein bewährtes System aufs Spiel zu setzen», habe zur Ablehnung geführt. Auf ein Experiment mit alleiniger Geldschöpfung der Nationalbank wolle man sich nicht einlassen.

Die Vorlage zum Geldspielgesetz wurde von Präsident Simon Grünig vorgestellt. Auch hier sagt die Jungpartei Nein. Dies auch aufgrund der vorgesehenen Netzsperren für ausländische Anbieter. «Die Jungpolitiker sehen Netzsperren als ungeeignet an und lehnen einen derartigen Eingriff des Staates ab», heisst es in der Mitteilung.

Die kantonale Vorlage hingegen befürwortet die Jungpartei. Die anstehende Teilrevision des Energiegesetzes – vorgestellt von Vorstandsmitglied Vladlena Denysova – biete eine «vielseitige Palette von Punkten zur Umsetzung der nationalen Energiestrategie 2050». Man sehe darin einen «wertvollen Beitrag zu Klima und Umwelt». (mgt)