Solothurn
Jugendliche sollen bei gefährlichen Arbeiten konsequent geschützt werden

Der Bund will die Verordnung über gefährliche Arbeiten für Jugendliche total revidieren. Diese Verordnung legt unter anderem fest, welche Arbeiten nach Erfahrung und Stand der Technik für Jugendliche als gefährlich gelten. Sie sollen in der Verordnung klar und eindeutig spezifiziert werden.

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Die Verordnung über gefährliche Arbeiten will der Bund total revidieren. Der Solothurner Regierungsrat unterstützt dies.

Die Verordnung über gefährliche Arbeiten will der Bund total revidieren. Der Solothurner Regierungsrat unterstützt dies.

zvg/bsl

Der Schutz von Jugendlichen bei gefährlichen Arbeiten muss konsequent umgesetzt werden. Mit der Totalrevision der Verordnung des Eidgenössischen Departementes für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) wird diesem Anliegen Rechnung getragen. Wie der Regierungsrat mitteilt, unterstützt er die Totalrevision.

Die Verordnung 5 zum Arbeitsgesetz legt unter anderem fest, welche Arbeiten nach Erfahrung und Stand der Technik für Jugendliche als gefährlich gelten, z.B. Arbeiten, welche die physische oder psychische Leistungsfähigkeit von Jugendlichen objektiv übersteigen oder das Risiko dazu bieten.

Da die gefährlichen Arbeiten jene im Sinne des Arbeitsgesetzes (ArG) sowie des Unfallversicherungsgesetzes (UVG) umfassen, müssen diese in der Verordnung klar und eindeutig spezifiziert werden. Mit der Totalrevision wird die Verordnung des WBF übersichtlicher, präziser und klarer. (sks)