Der Jugendfeuerwehrkurs (JFw) wurde von der Solothurnischen Gebäudeversicherung (SGV) in Zusammenarbeit mit Mario Bieli, Verantwortlicher Jugendfeuerwehr des Solothurner Kantonal-Feuerwehr-Verbandes (SKFV), organisiert. Durchführungsort war das Interkantonale Feuerwehrausbildungszentrum ifa in Balsthal.

«Ich bin begeistert, wie die Kids mitmachen, alle geben 120 Prozent», meinte Thomas Herber, JFw-Leiter aus Olten, der seine JFw-Angehörigen hier vor Ort begleitete. «Die Zeit als Mitglied in einer JFw ist eine Ausbildung fürs Leben», ist Herber überzeugt.

Vorbereitung auf die Feuerwehr

Im Kanton sind heute die neun Jugendfeuerwehren BELOSE, Bucheggberg, Gäu, Grenchen, Luterbach, Niedergösgen, Olten, Schönenwerd und Weissenstein aktiv. Diese werden durch Mario Bieli vom SKFV fachlich begleitet. Die Jugendlichen können ab dem 10. bis zum 18. Altersjahr in der JFw mitmachen. Hilfsbereitschaft, Kameradschaft, Teamfähigkeit, Disziplin, Dialogbereitschaft, fachliche Kompetenz und soziales Verantwortungsbewusstsein werden vermittelt, aber auch der Spass kommt nicht zu kurz. Vom ersten Tag an wird mit dem Einsatzmaterial der Feuerwehr gearbeitet und die Jugendlichen daran ausgebildet. Nach bestandenem JFw-Kurs könne sie mit 19 Jahren als vollwertiges Mitglied in ihrer Wohngemeinde in die Feuerwehr übertreten.

Im Kurs wurde in vier Klassen jeweils mit maximal acht Jugendlichen gearbeitet. Dabei kamen diese erstmals mit neuen Kameradinnen und Kameraden der anderen JFw in Kontakt. Der Lektionenplan beinhaltet neben der ordentlichen Grundausbildung eines angehenden Feuerwehrmannes ergänzende Inhalte in Form von Präsentationen oder speziell Zugeschnittenes für die Jungen. «Nach dem ersten Tag, haben sich die Jungen innerhalb der Klassen gefunden und seither erledigen sie alle Aufgaben als Team» meint Kurskommandant und Feuerwehrinspektor Markus Grenacher.

Dünnern-Überquerung mit Floss

Am Donnerstag war Besuchstag. Eltern, Geschwistern, Freunde und Bekannte reisten an und erhielten nicht nur einen Einblick in die Lektionen, sondern konnten auch die Übung
«Inferno» mitverfolgen. Der Besuchstag wurde mit einem Grillabend abgeschlossen. Zum Kursabschluss fand tags darauf die Übung «Finale» statt. Mario Bieli bilanziert: «Es klappte alles bestens – ich bin sehr zufrieden, wie der ganze Kurs verlief». Weitere Kurse sollen bei genügend Anmeldungen folgen.